Gewürzmischungen
Curry & Currymischungen
Jede Currymischung enthält Koriander, Kurkuma, Pfeffer und Chili, Kreuzkümmel, Gewürznelken, Bockshornklee und Fenchelsamen. Unterschiedliche Anteile und weitere Zutaten bringen eine unglaubliche Vielfalt an Curryrezepturen hervor. Es lohnt sich, selbst zu experimentieren und die eigene Curry-Spezialmischung zu entwickeln. Die kann dann natürlich auch im Schärfegrad dem eigenen Geschmack angepasst werden.
Diese leckeren Curry-Gewürze und Masalas können Sie bei taguja bestellen
Wer gleich loskochen mag und lieber mild-aromatisch starten möchte, nimmt einfach das Currygewürz "Englische Mischung" von Beck. Es ist, was die Schärfe betrifft, eher dem europäischen Geschmack angepasst und dennoch wunderbar tiefwürzig. Ein echter Allrounder ist der Kitchen King von Feinkost Fil, der sich für Fleisch- und Fischcurrys ebenso gut eignet wie für Currys mit Gemüse oder Hülsenfrüchten. Leicht pikant, aber nicht zu scharf und voller wunderbar komplexer Aromen erhält damit jedes Gericht den typisch indischen Geschmack. Kitchen King eignet sich aber auch für Chutneys, Suppen und Eintöpfe ausgezeichnet.
Speziell für Fleischgerichte eignen sich Meat Curry Masala Gewürzmischungen, die eine tiefe würzige Wärme mitbringen. Empfehlenswert: das Masala für Meat Curry von Feinkost Fil. Alle indischen Gewürzmischungen von Feinkost Fil werden nach Originalrezept in Deutschland hergestellt, frisch und herrlich aromatisch.

Garam Masala
Garam steht für „heiß“ oder „wärmend“ und Masala bedeutet einfach „Gewürz“. Kardamom, Nelken, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Zimt und Muskatnuss ergeben eine intensive Mischung, die zum Abschmecken vieler Gerichte, auch Currys, verwendet wird. Ein intensiv würziges Garam Masala von Feinkost Fil ist in der hübschen Dose erhältlich. Wer das Gewürz in großen Mengen benötigt, mag vielleicht gleich die 1 Kg Garam -Masala-Mischung bestellen.
Tandoori Gewürzmischung
Viele traditionelle indische Gerichte werden im typischen Tonofen, dem Tandoor, zubereitet. Das Marinieren vor der Zubereitung sorgt dafür, dass die Zutaten zart, saftig und würzig aus dem Ofen kommen. Häufig wird dafür eine Tandoori Gewürzmischung, wie etwa unsere von Kahler, mit Milchprodukten wie Naturjoghurt, Sahne und Butter verrührt und über Fleisch, Fisch oder Gemüse gegeben. Wer keinen Tandoor hat, kann sein Tandoori Chicken natürlich auch im Backofen zubereiten.
Indische Gewürze von A bis Z
Asafoetida
Asafoetida – im Ayurveda „Hing“ – ist ein getrocknetes Harz der Ferula-Pflanze, das vor allem in Iran, Afghanistan und Indien gewonnen wird. Roh hat es einen sehr intensiven, schwefelartigen Geruch und schmeckt nach Zwiebel und Knoblauch. Beim Erhitzen wird der Geschmack deutlich milder und entwickelt ein warmes, lauchartiges Aroma.
Amchoor
Mit Amchoor erhalten Speisen eine süßlich-saure, fruchtige Note. Kein Wunder: Das hellgelbe Pulver wird aus getrockneten grünen Mangos hergestellt. Wer kein Amchoor im Haus hat, verwendet stattdessen etwas Limetten- oder Zitronensaft.
Bockshornklee
Die kleinen Samen in hellem Gelb sind wegen ihres pikanten Aromas als Zutat in Curries und Chutneys unverzichtbar.
Cassia
„Chinesischen Zimt“ oder Cassia-Zimt wird aus der Rinde des ausgewachsenen Cinnamon Cassia Baumes gewonnen. Er schmeckt intensiver und würziger als der Ceylon-Zimt, der von den jungen Sträuchern stammt und insgesamt milder und feiner ist. Aufgrund seines hohen Cumarin-Gehaltes sollte Cassia nicht in großen Mengen verwendet werden.
Chili
Chilies gibt es in grün oder rot, frisch oder getrocknet und unendlichen Abstufungen des Schärfegrades. Der Schärfegrad wird heute inder „Scoville Skala“ festgehalten und anhand des Capsaicin-Gehaltes ermittelt. Capsaicin, ein Alkaloid, reizt die Schleimhäute und löst unser Schmerzempfinden aus. Es gibt Chilis zur einfacheren Dosierung auch als Flocken oder Pulver.
Fenchelsamen
Angeröstete Fenchelsamen verbreiten einen leichten Duft, der an Anis erinnert und kräftige Gerichte prima abrundet und zudem die Verdaulichkeit fördert. Gezuckerte Fenchelsamen sind wichtiger Bestandteil von "Pan Mukhwas", der süßen Mischung von Kräutersamen, die gerne als Verdauungsanreger und Atemerfrischer nach dem Essen angeboten wird.
Kardamom in grün, weiß und schwarz
Vom grünen Kardamom werden die Kapseln ganz oder gemahlen angeboten. Er schmeckt intensiv nach Ingwer, Zitrone und Eukalyptus und wird in Südostasien angebaut, teilweise auch in Ländern des Nahen Ostens wie dem Irak oder Mittelamerikas wie Guatemala. Der als weiße bezeichnete Kardamom ist nichts anderes als gebleichter grüner Kardamom und etwas milder im Geschmack. Deshalb wird er sehr gerne für Süßspeisen verwendet. Der schwarze Kardamom stammt oft aus China oder Nepal, schmeckt erdiger und ein wenig nach Nadelholz. Er wird vorwiegend für pikante Gerichte verwendet.
Koriander
Die indische Küche verwendet vom Koriander die gemahlenen Früchte für herzhafte und süße Gerichte. Herbwürzig und süßlich, reich an ätherischen Ölen, entfaltet sich der Geschmack von Koriander besonders gut, wenn er leicht in einer Pfanne geröstet und dann zermörsert oder gemahlen wird.
Kreuzkümmel

Kreuzkümmel sollte vor dem Mahlen kurz angeröstet werden, so entfaltet er sein besonderes, kräftiges Aroma richtig. Kreuzkümmel schmeckt übrigens ganz anders als der in Europa üblicherweise verwendete Kümmel, auch wenn beide botanisch nah miteinander verwandt sind. Auch ihm schreibt man eine gesundheitsfördernde Wirkung zu: Er fördert Appetit und Verdauung und lindert Blähungen. Kreuzkümmel lässt auch salziges Lassi herrlich aromatisch schmecken.
Kurkuma
Wunderbar warmes Gelb und ein mildes Aroma bringt Kurkuma an viele indischen Linsengerichte. Verwendet wird er frisch oder getrocknet und gemahlen. Kurkuma wird wegen seiner antiseptischen und antibakteriellen Eigenschaften auch in der ayurvedischen Medizin hochgeschätzt.
Senfkörner
Wer es gerne pikant würzig mag, sollte einmal geröstete und zerstoßene Senfkörnern probieren. Sie passen mit ihrer leichten Schärfe gut zu Gemüse- und Reisgerichten.
Tamarinde
Die Tamarinde wird meist in Pasten- oder Püreeform verwendet. Sie ist auch unter dem Beinamen indische Dattel bekannt und wird für ihren scharf-fruchtigen Geschmack geschätzt. Aber nicht nur das: Als pikantes Konfekt gibt es die kandierte Frucht des Tamarindenbaums.

Die Vielfalt indischer Gewürze begeistert Köche und Genießer mit berauschenden Farben und betörenden Düften. Jetzt stöbern und feine Gewürze und Gewürzmischungen komfortabel bei taguja bestellen!
FAQ: Meist gestellte Fragen über indische Gewürze
Was sind typisch indische Gewürze?
Zu den wichtigsten indischen Gewürzen gehören sicher Kreuzkümmel, Koriandersamen, Kurkuma, Senfsaat, Kardamom, Bockshornklee, Ingwer, Zimt, Nelken, Muskatnuss, Chili und schwarzer Pfeffer. Meist werden Gewürze nicht einzeln verwendet, sondern kombiniert. Je nach Gericht und Region gibt es vielfältige Kompositionen. Zu den bekanntesten gehören sicher Garam Masala, Tandoori Masala, Kitchen King und Curry-Mischungen aller Art.
Welche 7 Gewürze gehören unbedingt in eine indische Gewürzsammlung?
Sieben sind fast ein wenig knapp bemessen, aber wer sich auf genau sieben festlegen möchte, sollte sicher Kreuzkümmel, Koriandersamen, Kurkuma, Senfsaat, Chilipulver, Garam Masala und Bockshornklee wählen. Wenn noch etwas Platz ist, dürfen gerne auch Kardamom, Nelken, Curryblätter, Asafoetida (ein nach Zwiebeln/Knoblauch schmeckendes, getrocknetes Pflanzenharz), Fenchel, Zimt, Muskat, schwarzer Pfeffer und Schwarzkümmel dazukommen.
Welche bekannte indische Gewürzmischung gibt es?
Es gibt zahlreiche Currymischungen aus den verschiedenen Regionen Indiens, am berühmtesten ist vermutlich das scharfe Madras Curry aus dem Süden. Beliebt und verbreitet sind außerdem Tandoori Masalas und natürlich Garam Masala. Hierzulande etwas weniger bekannt sind das nordindische Chaat Masala oder Panch Phoron in den östlichen Regionen. Regional sehr beliebt sind zum Beispiel Chettinad Masala aus Tamil Nadu, Vindaloo Masala aus Goa und Goda Masala aus Maharasthtra.
Welche 10 Gewürze sind am gesündesten?
Zunächst einmal: Als besonders gesund gelten Gewürze vor allem, wenn sie entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Chronische Entzündungen und Oxidantien stehen mit zahlreichen typischen "Zivilisationskrankheiten" wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und Adipositas in Verbindung. Deshalb kann eine entzündungsarme und antioxidative Ernährung eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden spielen.
Diese Gewürze gelten als besonders wertvoll für eine antientzündliche Ernährung:
Gewürz | Eigenschaften und Wirkung auf den Körper |
| Asafoetida | verdauungsfördernd, reduziert Blähungen |
| Bockshornkleesamen | unterstützt den Fettstoffwechsel und erhöht die Insulinsensitivität |
| Fenchelsamen | beruhigen den Magen |
| Ingwer | verdauungsfördernd & immunstärkend, lindert Übelkeit |
| Kardamom | verdauungsfördernd und entgiftend |
| Koriandersamen | säureausgleichend, entgiftend |
| Kurkuma | wirkt antientzündlich, stärkt Leber und Immunsystem |
| Kreuzkümmel | entblähend und entgiftend |
| Schwarzer Pfeffer & Langer Pfeffer | regen Durchblutung und Stoffwechsel an. Das enthaltene Piperin verbessert die Nährstoffaufnahme, z. B. der entzündungshemmenden Bestandteile von Kurkuma. |
| Zimt | kann den Blutzuckerspiegel regulieren, Tipp: Ceylon-Zimt bevorzugen! Er enthält weniger Cumarin, das in großen Mengen verzehrt die Leber schädigen kann. |
Was ist der Unterschied zwischen Masala und Curry?
Die Bezeichnung Masala steht für eine Mischung verschiedener Gewürze, bezeichnet also kein speziellen, einzelnes Gewürz. Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff Curry. Wobei hier oft sowohl die Gewürzmischung als auch das fertige Gericht "Curry" genannt werden.
Was ist ein typisches rotes indisches Gewürz?
Besonders Kaschmir-Chilis sind bekannt für ihre leuchtend rote Farbe, auch wenn sie nicht zu scharf sondern eher aromatisch schmecken. Durch ihre rote Farbe zeichnen sich auch die Tandoori-Gewürzmischungen aus. Eine tolle Farbe gibt auch unser Deggi Mirch, eine wunderbar pikante, leicht scharfe Chili-Mischung.
Ist Ras el Hanout das Gleiche wie Garam Masala?
Nein, auch wenn beide warm-würzig und aromatisch schmecken, so stammt doch Ras el Hanout aus derOrientküche, während Garam Masala eine indische Gewürzmischung ist. Folgende Gewürze sind in beiden Mischungen enthalten: Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Kardamom, Nelken und Muskat. Ras el Hanout kann darüber hinaus aber noch viele weitere Gewürze enthalten, manchmal sogar blumige Zutaten wie getrocknete Rosenblätter etwa.