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    <updated>2026-04-18T13:29:43+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Weihnachtsgewürze und tropische Früchte: Wie exotisch schmeckt Weihnachten? I...</title>
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                                            Diese Gewürze und Früchte verzaubern unser Fest: Ohne Zimt und Nelken, Orangen und Datteln ist Weihnachten kaum vorstellbar. Aber wie kommt&#039;s? Bei der Zubereitung unseres neuen Lieblingsgetränks haben wir uns Gedanken dazu gemacht.
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                 Unsere Neuentdeckung heizt ein: Mango-Winterzauber 
 Wir kennen alle vom Weihnachtsmarkt oder vom Après-Ski diese wunderbar wärmenden, süßen Getränke, ob sie nun Schneemann, Schneekanone oder heißer Engel heißen: Meist steckt ein Likör oder ein Mixgetränk dahinter, das gekrönt wird mit einer cremigen Sahnehaube. Nachdem wir ja diesen unglaublich  leckeren, fruchtig-exotischen Mangolikör  anbieten, mussten wir einfach testen, ob sich hier nicht eine Art tropische Variante daraus zaubern lässt. Eine goldene Schneeflocke sozusagen, oder ein Tropical-X-mas-Drink? Gesagt, getan, es ist ganz leicht. 
  Hier kommt das Rezept für den feurigen Mango-Winterzauber 
 Zunächst Likörgläser vorwärmen. 
 Dann für jedes Glas  2 cl Mangolikör  in einem Topf langsam erhitzen. Etwa 50 °C bis höchstens 60 °C reichen hier aus, denn wir wollen ja weder, dass der Alkohol verdampft, noch dass wir uns an einem zu heißen Getränk verbrennen. Wer kein Thermometer zur Hand hat, sollte einfach so lange warten, bis der Likör leicht zu dampfen beginnt. 
 Nun den  Mangolikör  in die gewärmten Gläser füllen, etwas  Schlagsahne oder Sprühsahne  obendrauf geben und mit einem  Hauch Zimt  bestäuben. 
 Und jetzt...genießen! Der Likör schmeckt wunderbar  fruchtig und tropisch süß , hat ordentlich Feuer dabei und wird durch das Sahnehäubchen lecker abgerundet. Sehr empfehlenswert! Der Mango-Winterzauber kann mit oder ohne Strohhalm serviert werden. Speziell weihnachtlich wird&#039;s mit einer Zimtstange als Trinkhalm.&amp;nbsp; 
 Warum die Weihnachtsbäckerei ohne Gewürze wie Zimt, Sternanis, Nelke &amp;amp; Kardamom nur halb so lecker wäre 
 Lebkuchen, Spekulatius und die gesamte Weihnachtsbäckerei ohne all die feinen Gewürze wie Anis, Nelken und Piment? Unvorstellbar! Denn genau diese Düfte schalten in unserem Kopf sofort den „Festmodus“ ein. Unser Geruchssinn ist direkt mit dem emotionalen Gedächtnis verbunden, weshalb ein einziger Hauch von Zimt uns augenblicklich an frühere Feiertage und das wohlige Gefühl von Zuhause erinnert.&amp;nbsp;  
 Warmes Licht, Gebäck, das frisch aus dem Ofen kommt, Tannenzweige und Kerzen ... In Sekunden werden Erinnerungen lebendig. Sie geben unseren Weihnachtsrezepten nicht nur Geschmack, sondern auch Wärme und Tiefe. Deshalb wäre ein Fest ohne all die herrlichen Weihnachtsgewürze wie Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelkenpfeffer einfach nicht dasselbe. 
 Beliebte Gewürzmischungen wie Lebkuchen- und Spekulatius-Gewürz 
 Manche Gewürzmischungen sind einfach Klassiker und werden daher bereits fertig komponiert verkauft. Das erleichtert die Zubereitung von Weihnachtsgebäck enorm, denn so müssen nicht alle Gewürze einzeln bevorratet werden. 
 Exotische Früchte unterm Weihnachtsbaum: von Datteln bis Orangen 
 Mit regionalem, frischem Obst sind wir im Winter hierzulande nicht so üppig versorgt: Außer eingelagerten Äpfeln und Birnen ist die Auswahl nicht gerade groß. Kein Wunder, dass wir gerade zur Weihnachtszeit gerne auf südeuropäische und exotische Früchte zurückgreifen: Orangen, Mandarinen, Granatäpfel, Feigen und Datteln versüßen so manchen Adventsteller und sorgen für ordentlich Vitamine zwischen Weihnachtsplätzchen und Schoko-Nikoläusen. Wir finden: Da ist der Schritt zu Mango, Litschi und Kokosnuss nicht weit und wenn wir die Frucht mögen, dann doch sicher auch die konzentrierte Form davon! 
 Glühwein Gewürz: von Anis bis Zimt 
 Glühwein richtig würzen ist eine Kunst. Denn wenn heißer Rotwein zum Glühwein werden soll, ist vor allem Ausgewogenheit beim Einsatz von Weihnachtsgewürz wichtig. So erhält das beliebte weihnachtliche Heißgetränk das richtige Aroma, ohne dass einzelne Gewürze zu dominant werden. Enthalten sein können: 
 
 Getrocknete Orangen- und Zitronenschale, am besten von unbehandelten Früchten 
 Zimtstangen 
 Vanille 
 Sternanis 
 Kardamomkapseln 
 Gewürznelken 
 Macisblüte 
 Piment 
 
 ... und natürlich Süße nach Geschmack. Mit denselben Gewürzen und heißem Saft oder Tee lässt sich auch hervorragend ein alkoholfreier Früchtepunsch zubereiten. 
    Schokolade, Vanille &amp;amp; Co.: Süße Aromen aus aller Welt 
 Schokolade, Vanille und Tonkabohne gehören zu den köstlichen Geschmacksnuancen, die weltweit für weihnachtliche Süßspeisen und die festliche Küche verwendet werden. Kakao und Tonkabohnen kommen aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas und werden inzwischen auch in Afrika angebaut. Die echte Vanille hingegen kommt überwiegend aus Madagaskar und Mexiko. Diese Zutaten legten historisch weite Handelswege zurück, bevor sie in europäischen Küchen ankamen und dort feste Bestandteile der Festtraditionen wurden. Heute prägen sie Klassiker wie Lebkuchen, Vanillekipferl oder heiße Schokolade und bereichern vor allem süße, doch manchmal auch herzhafte Gerichte. 
 &amp;nbsp; 
 Geschichten und Anekdoten rund um Weihnachtsgewürze 
 Kurioses und Interessantes rund um die beliebtesten Weihnachtsgewürze und ihre Geschichte. Hier eine kleine Auswahl: 
 1. Zimt als Statussymbol – fast so teuer wie Gold 
 Im Mittelalter galt Ceylon-Zimt als absolutes Luxusgut. In manchen Städten durfte er nur von Apothekern verkauft werden, und wer zu Weihnachten damit backte, demonstrierte damit praktisch seinen Wohlstand. Ein Spruch aus dem 15. Jahrhundert lautete:&amp;nbsp; „Wer Zimt im Haus hat, dem fehlt es an nichts.“&amp;nbsp; , Seit dem 19. Jahrhundert wurde auch zusehends mit dem aus China stammenden Cassia-Zimt gehandelt. 
 2. Teurer Zucker wurde gut geschützt&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Zucker war früher so kostbar, dass es in manchen Haushalten abschließbare Zuckerbüchsen gab. So verhinderte die kostenbewusste Hausfrau, dass die Bediensteten zu verschwenderisch mit dem weißen Gold umgingen oder sogar heimlich naschten. 
 3. Die aromatische Tonka Bohne als Glücksbringer 
 In Teilen Südamerikas wurde die Tonkabohne als Talisman genutzt. Man legte sie unter das Kopfkissen, um Träume wahr werden zu lassen. Außerdem schrieb man ihr heilende Kräfte zu und trug sie als Amulett um den Hals. Im Geldbeutel aufbewahrt, sollte sie wiederum für immer ausreichend Bargeld sorgen.  Kurios:  In Venezuela wurde die Tonkabohne bis 1940 als Zahlungsmittel eingesetzt. 
 4. Gewürznelken gegen das Böse – und gegen Zahnschmerzen 
 Nelken wurden früher nicht nur zum Würzen genutzt. Man glaubte, dass ihr intensiver Geruch böse Geister fernhielt. Deshalb hängte man sie zur Wintersonnenwende gebündelt an Türen. Gleichzeitig wurden Nelken als natürliches Schmerzmittel bei Zahnschmerzen gekaut – eine Tradition, die bis heute überliefert ist, wo Gewürzhändler diese Geschichte gerne erzählen. 
 5. Lebkuchen als „medizinischer“ Weihnachtskeks mit gemahlenen Gewürzen 
 Lebkuchen war ursprünglich ein Heilmittel. Die Mischung aus Honig, Zimt, Ingwer, Muskat und Nelken galt als gesundheitsfördernd. Apotheker verkauften Lebkuchen neben Pillen und Kräutern – und manche gaben ihn zu Weihnachten sogar als „Rezept“ für gute Verdauung aus. 
 6. Von der Vanille zum Vanillekipferl kann der Weg lang sein 
 Bis ins 19. Jahrhundert war Vanille extrem selten, weil sie nur in Mexiko natürlich bestäubt wurde. Die Totonaken kannten den Trick – aber außerhalb Mexikos blieben Vanillepflanzen blühend, aber  ohne Schoten . Europäische Gärtner waren ratlos und hielten die Pflanze lange für „kapriziös“. Das machte sie so teuer, dass sie zeitweise in Tresoren von Patisserien lag. 1841 aber entdeckte ein 12-jähriger Sklave auf Réunion, Edmond Albius, wie man die Vanilleblüte per Hand bestäubt: mit einem dünnen Holzstab und dem Daumen. Dieses simple Verfahren revolutionierte den Vanilleanbau weltweit. 
 7. Muskat – das Gewürz mit einem so speziellen Aroma, dass man Kriege dafür führte 
 Kaum zu glauben, aber im 17. Jahrhundert führten europäische Kolonialmächte tatsächliche&amp;nbsp; Kriege um Muskat . Die winzige indonesische Insel Run war zeitweise so wertvoll, dass die Briten sie im Vertrag von Breda 1667 gegen Manhattan tauschten. In Weihnachtsküchen benutzt man Muskat heute meist völlig unspektakulär – z. B. in Plätzchen oder Punsch. 
 Nachhaltig und exotisch: Wie man die weite Welt ohne schlechtes Gewissen auf den Teller holt 
 Nachhaltig und exotisch müssen sich nicht ausschließen: Mit bewusst ausgewählten Zutaten lässt sich die weite Welt auf den Teller bringen, ohne Umwelt oder Produzenten zu belasten. Fair-Trade-Schokolade, Bio-Vanille aus kontrolliertem Anbau oder Gewürze aus zertifizierten Kooperativen ermöglichen es, traditionelle Aromen wie Koriander oder Muskatnuss verantwortungsvoll zu genießen. So lässt sich die Weihnachtsbäckerei und das Festessen mit gutem Gewissen verfeinern und genießen. 
 Wie seht ihr das? Weihnachten lieber regional oder lieber mit exotischen Spezereien? Lasst gerne einen Kommentar da! 
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                            <updated>2025-12-02T15:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Burger mit Pommes – juicy, knusprig, perfekt gewürzt</title>
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                                            Saftiges Patty, goldgelb und knusprig frittierte Pommes frites: Burger und Fries passen einfach immer und zählen zu den beliebtesten Streetfood-Gerichten. Richtig unwiderstehlich werden sie mit den richtigen Gewürzen.
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                 Ein fluffiges Brötchen aus Brioche-Teig und darin ein saftiges Patty – getoppt von knackigem Salat, Zwiebeln, Tomaten und leckerer Soße: So lieben wir unseren Burger! Perfekt, wenn auch noch goldgelb frittierte Kartoffelstäbchen ihn begleiten.  Burger und Pommes  sind ein echtes Dreamteam bei Heißhunger auf Herzhaftes, denn hier kitzeln verschiedene Geschmacksrichtungen und Texturen unseren Gaumen. Ob’s richtig lecker wird, darüber entscheiden auch die verwendeten Gewürze. Hier erfahren Sie, mit welchen Gewürzen Sie die besten Burger und Pommes der Stadt machen. 
 Vom Fastfood zum Streetfood: Burger und Pommes gehen immer 
 Kennen Sie Whitecastle? So heißt die älteste Hamburger-Restaurant-Kette Amerikas, gegründet 1921 in Wichita. Tatsächlich stammt die Idee aus den USA, ein Hacksteak – auch als „Hamburger Steak“ bekannt – in einem Brötchen zu servieren. Spätestens mit dem weltweiten Siegeszug der Mc-Donald’s-Filialen wurde das Fastfood international zum beliebten Imbiss aus der Hand. Pommes kommen ursprünglich aus Belgien oder Frankreich – woher genau, darum streiten sich beide bis heute.&amp;nbsp;  Kurios:  In Japan gibt’s Burger mit Reisbrötchen und in Belgien sind Pommes regelrechtes Kulturgut – inklusive Frittenmuseen! 
 Die besten Zutaten und Toppings für Burger&amp;nbsp; 
 Die Möglichkeiten sind unendlich: In vielen Burger-Restaurants werden statt verschiedener Varianten die Bestandteile einzeln angeboten und sind nach Belieben kombinierbar: 
 
 Burger-Buns verschiedener Herstellungsarten und Mehlsorten, mit und ohne Körner oder Saaten&amp;nbsp; 
 Patties (verschiedene Fleischsorten oder eine vegetarische bzw. vegane Alternative „planted Patty“) 
 Käse, diverse Sorten&amp;nbsp; 
 Frische Zutaten wie Salate, frische oder eingelegte Gemüse 
 Weitere Extras wie Spiegelei, Bacon, Rösti …&amp;nbsp; 
 Soßen und Gewürze von klassisch bis exotisch 
 
 Unser kleiner Überblick zeigt, wie vielfältig Burger heutzutage schmecken können – die Zeit der immer gleich schmeckenden Standard-Burger war vorgestern. 
 Das perfekte Burger Brötchen  
   
 Für viele Burger-Fans ist das Brioche-Brötchen erste Wahl: Luftig und zart, mit einem leicht süßlichen Geschmack, ist es die unangefochtene Nummer 1 der Burger Brötchen. Auch die mit Sesam bestreute Variante ist sehr beliebt. Etwas rustikaler schmecken zum Beispiel Sauerteig- oder Ciabatta-Brötchen und Potato Buns mit Kartoffelanteil im Teig, die gerne für Feinschmecker-Burger verwendet werden. Wer’s gesund und ballaststoffreich mag, nimmt ein Vollkornbrötchen mit Körnern. 
 Für Ernährungsformen wie Low Carb, glutenfrei und ketogen gibt es mittlerweile Buns aus Mandelmehl, Reis- oder Maismehl. Selbst in Salatblätter gewickelte Patties sind inzwischen erhältlich, und wer einen optischen Kick sucht, entscheidet sich vielleicht für mit Aktivkohle schwarz gefärbte Buns. 
 Verschiedene Patties: Von Rind bis Veggie 
 Ein Burger Patty muss aus Rindfleisch bestehen? Natürlich nicht! Neben Hühnchen, Schwein (als Pulled-Pork-Burger) oder extra nobel Enten- oder Lammfleisch wurden schon immer auch Fischfilets oder -frikadellen zwischen zwei Brötchenhälften gepackt. Eine wahre Revolution in der Burger-Patty-Vielfalt löste der Boom vegetarischer und veganer, also rein pflanzenbasierter Ernährung aus. Inzwischen gibt es saftige oder knusprige Patties aus den verschiedensten Zutaten. Soja, Erbsprotein, Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Pilze, Couscous, fein geraffelte, verschiedene Gemüse … Beyond-Meat-Rezepturen versuchen, ein Rindfleisch-Patty zu imitieren, und kommen diesem in Textur und Saftigkeit verblüffend nahe. Andere pflanzliche Varianten schmecken einfach selber lecker. 
 Käsevielfalt auf dem Burger 
 Der Klassiker, der aus dem Hamburger einen Cheeseburger macht, ist sicherlich der Cheddar, oft in der wenig kulinarischen Schmelz- oder Scheiblettenkäse-Version. Aber es wäre ja verrückt, nicht die große Auswahl an Käsesorten zu nutzen, um verschiedenste Geschmackserlebnisse zu zaubern. Probieren Sie doch einmal … 
 
 Emmentaler – perfekt für einen etwas deftigeren Hüttenburger mit Rösti 
 Gouda – passt zu allen herzhaften Burgern, auch pflanzlichen Patties sehr gut 
 Mozzarella für einen Burger all’italiano harmoniert mit Hähnchenbrustfilet so gut wie mit Gemüse- oder Linsenpatties 
 Blauschimmelkäse wie Gorgonzola – intensiv und pikant, sehr edel zu aromatischen Fleischsorten wie Ente, Rind oder Lamm 
 Ziegenkäse – perfekt zu gegrilltem Gemüse oder roter Bete 
 
  Beliebte Toppings für den perfekten Burger 
 Klassisch kennen wir Salat, Tomate, Zwiebeln und Gewürzgurken und Soße als Begleitung für ein Burger-Patty, bei Cheeseburgern natürlich noch Käse. Inzwischen hat sich das Spektrum enorm erweitert: Jalapeños, knuspriger Bacon, Spiegelei, Röstzwiebeln und Avocado sind weitere beliebte Zutaten. Hier gilt: Alles ist möglich! Die Idee, mit Blattgold beschichtete Burger zu servieren, gab es natürlich auch schon. Das hat ganz sicher den Preis, aber nicht unbedingt den Geschmack „verbessert“. Von manchen geliebt, von anderen gehasst, ist vermutlich die Hawaii-Variante mit gegrillter Ananas als Topping. 
 Gewürzmischungen für den perfekten Burger-Patty 
 Kommen wir zur Hauptsache: Mit welchen Gewürzen unterstreichen Sie den Eigengeschmack eines Burger Patties optimal? Das hängt natürlich davon ab, woraus das Patty besteht, ganz klar! Hier eine kleine Liste an Empfehlungen:&amp;nbsp; 
 
 
 
 
 Burger Patty 
 
 
 &amp;nbsp;Gewürz Varianten 
 
 
 
  Rindfleisch  
 
 Klassisch: Salz, Pfeffer 
 Ergänzend: Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Paprikapulver (edelsüß oder geräuchert), Senfpulver&amp;nbsp; 
 
 
 
  Schweinefleisch (Pulled Pork)  
 
 Klassisch: Paprika (geräuchert), Kreuzkümmel, brauner Zucker 
 Kräftiger: Chili, Knoblauch, Zimt, Cayennepfeffer 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; Hähnchen  
 
 
 Klassisch: Thymian, Rosmarin, Kurkuma&amp;nbsp; 
 Kräftiger: Paprika, Knoblauch, Currypulver, Zitronenzeste&amp;nbsp; 
 
 
 
  Veggie Patty (Soja-/Weizenprotein)  
 
 Exotisch: Sojasauce, Knoblauch, Ingwer 
 Deftig: Rauchsalz, Paprika, Hefeflocken, Kreuzkümmel 
 
 
 
  Veggie-Patty (Hülsenfrüchte – z. B. Kichererbse, Linsen)  
 
 Orientalisch: Kreuzkümmel, Koriander, Curry 
 Frisch: Petersilie, Zitronensaft, Chili, Minze 
 
 
 
   Veggie-Patty (Gemüse – z. B. Zucchini, Karotte, Brokkoli)  
 
 Würzig: Muskat, Kurkuma, Dill, Schnittlauch 
 Herzhaft: Knoblauch, Pfeffer&amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; Speziell für die Zubereitung großer Mengen sind  fertige Gewürzzubereitungen wie die von Beck Gewürze  natürlich ideal, also in der Gastronomie oder bei Großverbrauchern. So ist sichergestellt, dass jeder Burger gleich lecker schmeckt. 
 Pommes – die ideale Beilage 
 Burger mit Pommes sind einfach ein perfektes Match. Wichtig ist, dass die goldgelb frittierten Kartoffelstäbchen schön knusprig und gut gewürzt sind – nichts ist schlimmer als fade, labbrige Pommes! Hier finden wir heraus, wie Pommes richtig lecker werden. 
 Die besten Kartoffelsorten für Pommes 
  Knusprige Pommes lassen sich am besten aus mehlig bis vorwiegend festkochenden Kartoffelsorten herstellen, zum Beispiel 
 
 Agria – sehr beliebt für Pommes, goldgelbes Fleisch, hoher Stärkegehalt 
 Bintje – klassische Sorte aus den Niederlanden, ideal für Fritten 
 Maris Piper – britische Sorte, für außen knusprige und innen weiche Pommes 
 Melody – vorwiegend festkochend, sehr vielseitig, auch für Pommes geeignet 
 Fontane – wird häufig industriell für Tiefkühlpommes verwendet 
 
 Diese Sorten liefern die gewünschte Textur beim Frittieren: Sie enthalten viel Stärke, wodurch die Pommes innen schön weich bleiben.&amp;nbsp; 
  Tipp:  Die geschälten, in Stifte geschnittenen Kartoffeln, sollten mindestens eine halbe Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden. So wird die Stärke außen entfernt und die Pommes garen gleichmäßiger, ohne zusammenzukleben. Auch das Blanchieren der Pommes in kochendem Wasser oder einer Essig-Wasser-Mischung hilft dabei, die Stärke zu reduzieren. Vor dem Frittieren müssen die Pommes gut abgetrocknet werden: Also immer erst frottieren, dann frittieren! 
 Frittieren oder Backen? Die besten Zubereitungsmethoden für Pommes 
 Fritteuse, Airfryer oder Backofen? Jede Methode hat Vor- und Nachteile in Bezug auf Fettgehalt, Knusprigkeit und Schnelligkeit der Zubereitung. In der Fritteuse werden sie am krossesten, aber natürlich ist es auch möglich, knusprige Pommes aus dem Backofen oder Airfryer zu zaubern. Hier ein kleiner Überblick: 
 
 
 
 
 Zubereitungsart 
 
 
 Vorteile&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Nachteile 
 
 
 
  Frittieren (klassisch)  
 &amp;nbsp;Sehr knusprig, authentischer Geschmack 
 Viel Fett, hoher Kaloriengehalt, Geruchsentwicklung 
 
 
  Pommes im Backofen  
 Weniger Fett, einfache Zubereitung, gesünder, weniger geruchsintensiv    
 Weniger knusprig, können trocken werden    
 
 
 
  Heißluftfritteuse Pommes  
 
 Wenig Öl nötig und daher fettarm, relativ knusprig&amp;nbsp;&amp;nbsp;     
 Teils längere Garzeit, Anschaffungskosten   
 
 
  Pfanne (Bratpommes)  
 Ohne Fritteuse möglich, kontrollierbar 
 Nicht gleichmäßig knusprig, hoher Ölverbrauch, Spritzgefahr   
 
 
  Mikrowellen Pommes  
 Schnelle Zubereitung, kein weiteres Öl nötig, ideal für kleine Portionen&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;    
 Deutlich weniger knusprig, enthalten manchmal Zusatzstoffe, Ergebnis von Mikrowellen Pommes auch vom Gerätetyp abhängig 
 
 
 
  Empfehlung:  Super knusprig werden Pommes nach zweimaligem Frittieren, auch wenn sie dann noch etwas mehr Fett enthalten: Zuerst bei ca. 150 °C vorgaren, dann nach dem Abkühlen bei 180–190 °C goldbraun frittieren. Anschließend salzen und heiß servieren. 
  Das beste Pommesgewürz 
 Ganz klassisch werden Pommes meist mit Salz, edelsüßem Paprikapulver, Knoblauch und etwas Zwiebelpulver oder Zucker für einen Hauch Süße gewürzt. Weitere Gewürze wie Curry, Chili oder Cayennepfeffer bringen eine pikante Note und Schärfe an die Kartoffeln, und mit rauchigen BBQ-Gewürzen oder geräuchertem Paprikapulver wird’s richtig deftig. Feiner und unwiderstehlich schmecken Pommes mit Trüffel und Parmesan: Dafür einfach die heißen Pommes mit etwas Trüffelöl beträufeln oder noch besser: besprühen. Alternativ kann auch Trüffelsalz verwendet werden. Anschließend Parmesan frisch darüber reiben.&amp;nbsp;  Achtung:  Die Gewürze erst nach dem Frittieren auf die heißen Pommes streuen – so haften sie besser. 
 Burger mit Pommes in der Imbissbude oder beim Straßenfest: Tipps für die Zubereitung großer Mengen 
 Sie möchten Burger mit Pommes für viele Gäste oder Besucher anbieten, ohne bei der Qualität Kompromisse zu machen? Also fluffige Brötchen, saftige Patties, leckere Toppings und knusprige Pommes servieren? Dann haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Sie die Vor- und Zubereitung souverän im Griff haben. 
 Effiziente Abläufe – perfektes Ergebnis! 
 Es ist tatsächlich alles eine Frage der Planung – machen Sie sich am besten eine Checkliste, um keinen Punkt zu vergessen. 
 
 V orbereiten &amp;amp; Planen : Brötchen und Toppings werden täglich frisch, Patties vorportioniert und gekühlt bereitgestellt. 
  Multistation: &amp;nbsp;Richten Sie separate Zonen fürs Grillen, Belegen sowie Frittieren und Würzen ein, damit kein Stau entsteht.&amp;nbsp; 
  Timing:  Pommes doppelt frittieren, Burger nicht zu früh zusammenbauen, sondern erst kurz vor der Ausgabe. 
  Equipment:  Nutzen Sie Hochleistungsgrills und Fritteusen mit Temperaturkontrolle. 
  Teamwork:  Legen Sie vorher Abläufe klar fest und schulen Sie Ihre Helfer. Investieren Sie lieber vorab Zeit dafür, damit Sie Details nicht während der Zubereitung erklären müssen. So sichern Sie auch bei hohem Tempo gleichbleibende Qualität. 
 
 Qualitätsgewürze würzen besser – Tipps für Imbissbudenbetreiber 
 Für ein gleichmäßiges Ergebnis ist es sinnvoll, hochwertige, intensiv aromatische Gewürze zu verwenden, die auch große Portionen mit genügend Geschmack und Aroma versorgen. Mischen Sie Ihre Gewürze selbst? Dann bereiten Sie vorab genügend große Mengen vor und sparen so während der Zubereitung Zeit. Oder Sie verwenden fertige Mischungen nach Ihrem Geschmack: Gewürze und Gewürzmischungen aus dem Großhandel werden regelmäßig kontrolliert und bieten gleichbleibende Qualität. Lagern Sie diese immer luftdicht, trocken und lichtgeschützt, dann bewahren sie ihr Aroma am besten. Wichtig ist, das Burger- und Pommesgewürz gleichmäßig zu verteilen: Das gelingt besonders gut mit speziellen Streuern oder Dosiergeräten.&amp;nbsp; 
 So entwickeln Sie Ihren Signature-Burger oder Pommes Spezial&amp;nbsp;  
 Besonders lecker wird es immer dann, wenn verschiedene Geschmacksrichtungen und Texturen kombiniert werden: also salzig und süß, knusprig und cremig, knackig und saftig. Mit verschiedenen Toppings, Kräutern und Gewürzen lassen sich so einzigartige Geschmacksmomente entwickeln. Warum nicht einmal regionale oder saisonale Zutaten nutzen für ein ganz eigenes Burger-mit-Pommes-Erlebnis?&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Die richtige Grilltechnik für saftige Burger 
 Fleisch mit 20 % Fettanteil eignet sich besonders gut für Patties, weniger fettes Fleisch wird bei der Zubereitung leicht trocken. Dies gilt vor allem für Rindfleisch, bei Hähnchen lässt sich zum Beispiel mit einer Speck-Zugabe oder eine kürzeren Garzeit dafür sorgen, dass es saftig bleibt. Die Grillfläche oder Plancha muss gut vorgeheizt sein, damit eine schöne Kruste entsteht. Wenden Sie die Patties nicht mehr als zweimal und lassen Sie sie nach dem Grillen oder Braten kurz ruhen, damit sich der Fleischsaft im Inneren verteilt. 
 Temperatur und Technik für knusprig frittierte Pommes 
 Am knusprigsten werden zweifach frittierte Pommes: Erst garen Sie diese vor, nehmen Sie für wenige MInuten aus dem Öl und frittieren sie dann bei 180–190 °C erneut bis sie goldgelb sind. Nicht zu viele Pommes frites auf einmal zubereiten – sonst garen sie nicht gleichmäßig und werden nicht knusprig genug. 
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                            <updated>2025-06-24T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Harissa, Pul Biber und Piri Piri: mit Chili lecker feurig kochen</title>
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                                            Mit Chili und Chili-Gewürzmischungen wie Harissa, Pul Biber oder Piri Piri werden Chili con Carne, Tajine und Döner erst richtig lecker. Wir reisen um die Welt und probieren uns die Scoville-Skala rauf und runter.
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                 Wenn es scharf wird, ist meist  Chili  im Spiel. Zwar lässt sich auch mit verschiedenen Pfeffersorten eine gewisse Schärfe erreichen, der Eigengeschmack des Pfeffers ist jedoch intensiver und kann schnell das gesamte Gericht dominieren. Bei Chilis und Chili-Gewürzmischungen und -saucen gibt es fast unendlich viele Verwendungsmöglichkeiten und zahlreiche Schärfegrade je nach verwendeter Chili-Sorte und weiteren Zutaten. Bei Chili selbst handelt es sich um die Frucht der Chilipflanze, die getrocknet und zerstoßen wie ein Gewürz eingesetzt wird. Hier sehen wir uns die beliebtesten Scharfmacher aus den Küchen der Welt genauer an und lassen uns dazu inspirieren, etwas Feuer in die Küche zu bringen. 
 Was ist Chili? 
 Die Chilipflanze – botanisch  capsicum  – gehört wie die Paprika, ihre milder schmeckenden Verwandte, zu den Nachtschattengewächsen, den  solanaceae . Die Früchte entwickeln sich aus Blüten und Ihre Schärfe geht auf das enthaltene  Capsaicin  zurück. Dieser chemische Stoff aus der Gruppe der Alkaloide konzentriert sich vor allem in Samen und Fruchtwänden der Chili-Früchte. Chilis gibt es in verschiedenen Farben, ähnlich wie bei Paprikaschoten sind im Handel überwiegend jedoch grün, gelb und rot im Angebot. Chili-Pflanzen mögen eine warme, geschützte Umgebung von mindestens 15 bis 20° Celsius. In unseren Breiten gelingt das Anpflanzen am sichersten im Gewächshaus, denn Frost vertragen sie überhaupt nicht. 
 &amp;nbsp; 
 …und was ist Chili con Carne?  
 Häufig wird die Bezeichnung „Chili“ kurz und einfach für den pikanten Bohneneintopf aus der Tex-Mex-Küche verwendet. Ob der Ursprung des  Chili con Carne  nun in der mexikanischen oder dem kulinarisch von Mexiko geprägten Süden der USA liegt, lässt sich nicht final festlegen und ehrlich: Wen kümmert’s? Weltweit beliebt und verbreitet ist Chili so oder so. Längst existieren auch viele fleischlose „Chili sin Carne“-Varianten und auch Rezepte für ein weißes Chili, ein „Chili con Carne blanco“ mit weißen Bohnen und Hack- oder Hühnchenfleisch haben inzwischen begeisterte Nachkocher gefunden. 
 &amp;nbsp; 
 Sortenreine Chili-Gewürze und beliebte Chili-Gewürzmischungen 
 Es gibt eine riesige Vielfalt an Chili-Sorten in verschiedenen Formen, Farben und Schärfegraden. Sie bringen leicht scharfe Noten oder ein regelrechtes Höllenfeuer in das Essen. Los geht die Reise durch die Küchen der Welt: Hier stellen wir einige sortenreine Chili-Gewürze und beliebte Mischungen und Saucen vor. 
 Chili pur: Cayennepfeffer und Gochugaru 
 Eines der bekanntesten Chili-Gewürze ist sicher der Cayennepfeffer. Das Gewürz wird aus gemahlenen Cayenne-Chilis hergestellt und hat botanisch – anders als der Name vermuten lässt – eigentlich gar nichts mit Pfeffer zu tun. Ursprünglich aus Südamerika stammend, wird Cayennepfeffer inzwischen auch in Afrika und Asien, vereinzelt auch in Südeuropa angebaut. Sortenrein ist meist auch das koreanische Gochugaru, das aus den Taeyangcho-Chilis hergestellt wird, die getrocknet – manchmal auch leicht geräuchert – und dann gemahlen werden. Gochugaru ist etwas weniger scharf als Cayennepfeffer und kann zum Beispiel zum Würzen von Kimchi verwendet werden. 
 Chili Powder &amp;amp; Gewürzmischung für Chili con Carne 
 Diese verbreitete Würzkombi aus den südlichen Bundesstaaten der USA und Mexiko eignet sich perfekt für Chili – ob mit oder ohne Fleisch. Aber auch anderen Zubereitungen mit Fleisch, Hülsenfrüchten oder Gemüse, ob Veggie Chili, Hackfleisch für Tacos oder pikanter Tomaten-Salsa gibt sie den typisch mexikanischen Geschmack. Wer sich sein Chili Powder selbst anmischen will, braucht folgende Zutaten: 
 
 Chilipulver (manchmal speziell Cayenne-Pulver) 
 Kreuzkümmel 
 Knoblauchpulver, manchmal auch Zwiebelpulver 
 Oregano 
 Paprikapulver 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Gewürzmischung für Chili con Carne ist meist noch etwas milder, da anteilig mehr von den anderen Zutaten enthalten ist. Hier lässt es sich gut experimentieren, bis der gewünschte Schärfegrad erreicht ist. 
 Chili-Sauce Tabasco: hot, very hot, Scorpion! 
 Wir bleiben im Süden der USA, genauer gesagt in Louisiana. Hier befindet sich in Küstennähe,&amp;nbsp; umgeben von salzigem Sumpfland, die kleine Salzdom-Insel Avery Island. 1868 entwickelte Edmund McIlhenny dort die  Tabasco-Sauce . Erstaunlich daran: Eigentlich war er Bankier.  Was ihn nach dem amerikanischen Bürgerkrieg dazu trieb, eine scharfe Chili-Sauce – damals ein komplett neues Lebensmittel! – zu entwickeln? Wir wissen es nicht. Die dafür verwendeten Chilischoten wurden ursprünglich in Tabasco, dem mexikanischen Bundesstaat angebaut. Im feuchtwarmen Küstengebet Louisianas fühlten sie sich aber genauso wohl und Salz gab es im Salzdom von Avery Island zur Genüge. 
 Das Ur-Rezept ist einfach: Chilischoten werden zerkleinert, lange Zeit in Salz fermentiert und anschließend mit Essig vermischt. Inzwischen gibt es viele verschiedene Sorten von vergleichsweise mild bis extrem scharf. Green Jalapeños ergeben eine gemäßigte Variante, während die aus der Chili-Sorte Trinidad Moruga Scorpion hergestellte Tabasco-Sauce mehr als zehnmal so brennend ist wie das Original! Auch zusätzliche Aromen wie Knoblauch oder geräucherter Paprika bereichern die Auswahl des Tabasco-Sortiments. Tabasco passt immer: zum Abschmecken von Saucen, Suppen, Marinaden, Cocktails (Bloody Mary!) und aller Gerichte, die etwas Chili vertragen können. 
 Harissa schmeckt lecker zu Merguez, Couscous und Tajine 
 Weiter geht’s in den Maghreb, denn Harissa ist vor allem in den westlichen nordafrikanischen Ländern von Marokko und Mauretanien über Algerien und Tunesien bis Libyen verbreitet. Es gibt Harissa als Gewürzpulver oder als Paste, meist in der Tube, wie unser  Harissa von Le Phare du Cap Bon . In den meisten Rezepten sind neben frischen oder getrockneten Chilis folgende Zutaten enthalten:Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, Salz und Olivenöl. 
   
 &amp;nbsp; 
 In Nordafrika wird  Harissa  für die Zubereitung&amp;nbsp; von Tajines und Schmortöpfe mit Huhn- oder Lammfleisch, Hülsenfrüchten und Gemüse verwendet. Die feurige Gewürzmischung eignet sich aber auch ideal zum Abschmecken von Couscous- oder Reisgerichten, Falafel und Hummus. Mit etwas Joghurt oder Mayonnaise verrührt lässt sich aus der Chili-Paste im Nu ein leckerer Dipp zaubern. Einwanderer aus den ehemaligen französischen Kolonien im Maghreb brachten Harissa mit nach Frankreich, gemeinsam mit den pikanten Rindswürstchen, den Merguez. Inzwischen wird die leckere Kombination auch bei uns als Streetfood oder auf Märkten und Festen angeboten. 
 Chili-Gewürz Berbere: feurig in Farbe und Geschmack 
 Weiter südöstlich in Afrika, in der Küche Äthiopiens und Eritreas kommt Berbere zum Einsatz, eine füllige, warme und würzig-pikante Mischung aus Chilipulver und weiteren Zutaten. Dafür steht auch der Name: Berbere stammt aus dem amharischen, einer der Verkehrssprachen Äthiopiens und bedeutet etwa „scharf“ oder „gewürzt“. Enthalten sind häufig folgende Zutaten: 
 
 Chilipulver 
 Paprika 
 Ingwer 
 Knoblauch 
 Zimt 
 Kardamom 
 Kreuzkümmel 
 Koriander 
 Piment 
 Fenchel 
 
 &amp;nbsp; 
 Außerdem kommen manchmal noch Gewürze hinzu, die in unseren Breiten nicht ganz so verbreitet genutzt werden: die getrockneten Früchte von Ajowan etwa, oder der Weinraute sowie des Stangenpfeffers. Die  Chili-Mischung Berbere  schmeckt intensiv-aromatisch und bringt eine enorme geschmackliche Fülle an Fleisch- oder Gemüseeintöpfe. Wunderschön anzusehen: die tiefrote Farbe! 
 Piri Piri – Hähnchen und mehr 
 „Kleine Chili“ – das bedeutet die swahilische Bezeichnung Piri Piri. Swahili, oder Kiswahili wird in vielen Ländern Ostafrikas gesprochen. Darunter auch in Mosambik, einer der früheren portugiesischen Kolonien. Piri Piri steht aber auch für eine Gewürzmischung, mit der vor allem in Portugal und Mosambik Marinaden und Saucen hergestellt werden, die hervorragend zu gegrilltem Hühnchen oder Fisch passen.  Piri Piri  bringt ein reiches, würziges Aroma mit einer fruchtigen Note und durch enthaltene Chilis ordentlich Schärfe. Folgende Zutaten gehören in Piri Piri Gewürz: 
 
 Chilipulver 
 Paprika 
 Knoblauch 
 Zitrone 
 Oregano 
 Salz 
 
 &amp;nbsp; 
 In&amp;nbsp; manchen Rezepturen kommen auch Zwiebeln, Pfeffer und Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Koriander vor. Mit Öl und/oder Essig kann aus Piri Piri Gewürz eine Sauce oder Marinade zubereitet werden. Wird das Gewürz trocken verwendet, einfach das Fleisch vor dem Grillen oder Braten rundherum kräftig damit einreiben. 
 Pul Biber: Chiliflocken machen nicht nur Döner Kebab perfekt  
 Wir verlassen Afrika und reisen weiter in den Nahen Osten. Auch wenn viele Pul Biber aus der türkischen Küchen kennen, so stammt es doch ursprünglich aus Syrien, aus der Region um Aleppo. Manche lieben es, andere bestellen Pul Biber lieber ab: Die würzigen Chiliflocken werden hierzulande als Finish über den fertig zubereiteten Döner Kebab im Fladenbrot gestreut. Sie runden die herzhafte Kombination aus Fleisch, Salat, Sauce und Brot mit einer angenehmen Schärfe ab. Pul Biber bedeutet übersetzt so viel wie Flocken-Paprika, wobei Pul für Flocken steht, Biber für Paprika oder Chili. Im Döner-Gewürz sind sowohl milde als auch schärfere Chilis enthalten. Den charakteristischen Geschmack erhält Pul Biber durch weitere Ingredienzen wie Oregano, Paprikapulver und manchmal auch Sumach. Es lohnt sich durchaus, es selbst auszuprobieren, denn wer Pul Biber selbst herstellt, kann natürlich den Schärfegrad selbst festlegen. Diese Zutaten werden gebraucht: 
 
 Getrocknete Chili, mild und scharf, je nach Geschmack 
 Oregano 
 Sumach, wenn gewünscht 
 Paprikapulver (edelsüß) 
 Meersalz 
 Optional eine kleine Menge Öl 
 
 &amp;nbsp; 
 Das Öl dient dazu, dem Gewürz etwas Feuchtigkeit zu verleihen. Es sollte wirklich sparsam dosiert werden, damit keine Paste entsteht. Pul Biber gibt nicht nur Döner Kebab den letzten Schliff, es schmeckt hervorragend zu Fleisch, Fisch oder Gemüse vom Grill und peppt auch Salate optisch und geschmacklich auf. Probieren Sie doch mal unseren  Chili Feuer Mix , leckere und richtig scharfe Chiliflocken von Kale. 
 Chili in der Madras Curry Gewürzmischung 
 Ab nach Indien! Die Bandbreite farbenfroher, indischer Curry-Mischungen ist groß: vom milden Korma mit einer cremigen Sauce auf Joghurt- oder Sahnebasis bis zum  richtig scharfen Madras-Curry . Es gibt eine Vielzahl an Rezepturen und äußerst aromatisch sind sie alle. Für die Schärfe beim Madras Curry sorgt reichlich rote, getrocknete Chili und weitere Gewürze bringen die würzige Wärme ans Essen. Zu einer guten Madras-Curry-Mischung gehören: 
 
 Chili, rote, getrocknete, z. B. Kashmiri oder Cayenne Chili, zu Pulver zerstoßen 
 Koriandersamen 
 Senfsaat 
 Kreuzkümmel 
 Schwarze Pfefferkörner, z. B. Tellicherry 
 Bockshornkleesamen 
 Curryblätter 
 Kurkuma, gemahlen 
 
 &amp;nbsp; 
 Damit lassen sich wunderbare Currys mit Fleisch oder Fisch, Hülsenfrüchten oder Gemüse zaubern und immer wieder mit verschiedenen Basiszutaten für die Sauce wie Tomaten, Joghurt, Kokosmilch oder Sahne variieren. 
 Thai Curry gelb, rot oder lieber grün? 
  Currys sind auch in Thailand überaus beliebt, der nächsten Station unserer kulinarischen Reise.  Thai-Currys  unterscheiden sich jedoch deutlich von indischen Currys: Sie sind leichter, nicht so gehaltvoll und die Würze ist weniger komplex und füllig, dafür frischer und von frischen Kräutern wie Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenblätter, Thai-Basilikum und Koriander geprägt. Die oft intensive Schärfe von Thai Currys wird meist nur ein wenig durch Kokosmilch abgemildert.  Thai Curry Gewürzmischungen gibt es als grüne, rote oder gelbe Curry Paste, abhängig von den in der Rezeptur enthaltenen Chilis. Für die grüne Variante werden frische grüne Chilis verwendet und sie gilt als die schärfste der drei. Die rote Thai-Currypaste ist nur unwesentlich weniger scharf während eine gelbe Currypaste etwas milder schmeckt und überwiegend mit getrockneten Chilischoten hergestellt wird. Kokosmilch, exotische Kräutern und reichlich Curry-Gewürz ergeben in Verbindung mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten und frischem Gemüse ein wahres Feuerwerk an Aromen. 
 Sriracha: Chili-Sauce aus Thailand 
 Die scharf-säuerliche Sriracha-Sauce zählt inzwischen nicht nur im ostasiatischen Raum, sondern weltweit zu den beliebtesten Chili-Saucen zum Abschmecken von Suppen, Reis- oder Nudelgerichten. Ursprünglich stammt sie aus Thailand, aus der Stadt Si Racha, von der sich auch ihr Name ableitet. Die Zutatenliste ist kurz: 
 
 Chili 
 Essig 
 Knoblauch 
 Zucker 
 Salz 
 
 &amp;nbsp; 
 Sriracha schmeckt einfach nach Chili pur, verfälscht den Eigengeschmack von Speisen nicht und kann daher ideal zum Nachschärfen verwendet werden. Wer es lieber etwas milder mag, nimmt Sriracha Mayo. Die Kombination aus Sriracha Sauce und Mayonnaise lässt sich auch prima zu Burgern sowie gegrilltem Fleisch und Fisch genießen, schmeckt super zu Calamari oder als scharfe Ketchup-Alternative zu Pommes. 
 Chili-Paste Sambal Oelek 
 Weiter geht’s nach Südostasien, nach Indonesien, um genau zu sein. Hierher stammt die weltweit bekannte Chilipaste Sambal Oelek. Ihr Name bedeutet genau dies: „Sambal“ steht für scharfe Pasten während „Oelek“ sich auf die Herstellungsweise bezieht, das Zerstoßen der Zutaten im Mörser. Sambal Oelek heißt also nichts anderes als etwa „im Mörser zerstoßene Chilipaste“. Die Mischung besteht aus frischen, roten Chilis, Salz und Essig. In manchen Rezepturen werden weitere Zutaten hinzugegeben, etwas Zucker oder Zitronensaft beispielsweise. Da keine weiteren Gewürzaromen dazukommen, liefert Sambal Oelek eine frische und unverfälschte Schärfe und eignet sich perfekt zum Abschmecken in der asiatischen Küche, ohne den Eigengeschmack der Speisen zu überdecken. 
 Togarashi und Shichimi: Japanische Chili und Gewürzmischung 
 Inzwischen sind wir weit im Fernen Osten angekommen: In Japan treffen wir auf Togarashi, den Chilipfeffer, einem reinen, scharfen Chili-Gewürzpulver. Mit sieben weiteren Beigaben kann daraus Shichimi gemischt werden, eine ganz besondere, äußerst vielseitige Würzkombination. Sie wird nicht mitgekocht, sondern über das fertige Gericht gestreut. Zur Rezeptur gehören: 
   
 
 Chili getrocknet und gemahlen 
 Orangenschale, geröstet und zerstoßen 
 Sesam, schwarz oder weiß 
 Nori (getrockneter Seetang) 
 Sansho (japanischer Pfeffer) 
 Mohn- oder Hanfsamen 
 Ingwer 
 
 &amp;nbsp; 
 Wird Togarashi für Shichimi verwendet, heißt die Mischung Togarashi Shichimi – also 7-Gewürze-Chilipulver. Es lässt sich in der Küche beinahe universell einsetzen und schmeckt in Brühen ebenso gut wie auf Nudel- oder Reisgerichten. Für Fisch oder Fleisch können würzige Marinaden mit leichter Schärfe angerührt oder das fertige Gericht wie etwa Yakitori, die beliebten, gegrillten Hühnerspieße, damit bestreut werden. Shichimi ist das perfekte Finish für Reiscräcker, Edamame und Tempura aller Art. 
 Der Scoville-Test: So scharf sind die Chili-Gewürze und -Saucen 
 Schärfe ist messbar: Wilbur Scoville entwickelte 1912 eine Bewertungsmethode für die Schärfe von Chilis und anderen Lebensmitteln. Die Skala gibt an, wie stark ein Stoff (im Fall von Chilis: Capsaicin) verdünnt werden muss, bis sensorisch keine Schärfe mehr wahrnehmbar ist. Je höher die „Scoville Heat Units“ (SHU), desto schärfer ist die Chili. Eine milde Paprikaschote liegt bei 0 SHU, reines Capsaicin bei etwa 16 Millionen. Unsere Übersicht zeigt, wo wir die Chilis und Chili-Gewürze und -Saucen, die wir bei unserer Reise kennengelernt haben, etwa einstufen können.   Vorsicht:  Für die angegebenen Scoville-Werte gibt es keine Gewähr, denn oft unterscheiden sich die Gewürzmischungen verschiedener Hersteller erheblich. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber direkt beim Produzenten nach, um eine verlässliche Auskunft zu einem bestimmten Produkt zu erhalten. 
 
 
 
 
 Chili-Gewürz &amp;amp; Sauce 
 
 
 Scoville Heat Units (SHU)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Einstufung 
 
 
 
  Cayennepfeffer  
 &amp;nbsp;20000 – 50000 
 Sehr scharf 
 
 
  Gochugaru  (aus Taeyangcho-Chilis) 
 6000 – 10000     
 Mittelscharf 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Chili Powder   Chili-con-Carne-Gewürz  
 
 10000&amp;nbsp; –&amp;nbsp; 15000 7000 – 10000&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;     
 Scharf Mittelscharf 
 
 
  Harissa, je nach Rezeptur   Tunesisches Harissa gilt als eher scharf  
 1000 – 5000 
 Mittelscharf 
 
 
  Berbere  
 Rezepturabhängig, enthaltene Chilis können zwischen 10000 und 50000 liegen, die fertige Mischung zwischen 1000 und 20000 
 Mittelscharf bis scharf 
 
 
  Piri Piri  
 
 &amp;nbsp; 
 30000 – 100000 
 
 Sehr scharf 
 
 
  Pul Biber  
 5.000 – 10.000 
 
 Mittelscharf 
 
 
 
  Madras Curry  
 30000 – 60000 
 
 Sehr scharf 
 
 
 
 
  Thai Curry  
  gelb   rot   grün  
 
 
 &amp;nbsp; 
 Je nach Rezeptur und verwendeter Chilimenge und -sorte 
 0 – 1000 2000 – 10000 5000 – 15000&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Mild Mittelscharf Scharf 
 
 
 
  Sriracha  
 3000 - 7000 
 
 Mittelscharf 
 
 
 
  Sambal Oelek  
 1000 - 10000 
 
 Mittelscharf 
 
 
 
 
  Togarashi  
  Shichimi  
 
 
 30000 – 50000 
Je nach Rezeptur 1000 - 5000 &amp;nbsp; 
 
 Sehr scharf 
 Mittelscharf 
 
 
 
  Tabasco  
 
 &amp;nbsp; 
 Je nach Rezeptur und der verwendeten Chili-Sorte zwischen 1000 (Green Jalapeño) und 50000 (Scorpion) SHU&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 Von mild bis extrem scharf 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
                ]]>
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                            <updated>2025-01-26T18:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Falafel: Knusprig, würzig, unwiderstehlich!</title>
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                                            Orientalisch würzig, kross … Falafel! Ob im Wrap oder solo zum Dippen, als Snack oder Sattmacher: Falafel sind unglaublich vielseitig. Hier gibt’s Rezepte, Tipps zum Würzen und zur gelingsicheren Zubereitung.
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                <![CDATA[
                  Falafel  zählen längst zu den beliebtesten Streetfoodgerichten. Außen kross, innen weich und saftig: Die leckeren Kichererbsen-Bällchen schmecken einfach unwiderstehlich gut. Begleitet werden sie meist von Tahini, Hummus, manchmal auch von eingelegtem Gemüse, etwas Salat und Tomaten. Lecker schmeckt auch die fruchtige Amba-Soße oder ein erfrischender Joghurt-Dip dazu. In Foren und Kochblogs kursieren jede Menge Falafel-Rezepte. Hier verraten wir, woher die knusprigen Bällchen stammen und geben Tipps, worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten.  Übrigens:  Falafel liefern den besten Beweis dafür, dass es gesundes Fastfood gibt und machen satt und glücklich - auch Vegetarier und Veganer! 
 Was ist Falafel? 
 Falafel nennt man kleine Bällchen oder Taler, meist auf der Basis fein zerkleinerter Kichererbsen, die mit Kräutern und Gewürzen vermischt und anschließend gebraten oder frittiert werden. Sie schmecken lecker als Vorspeise oder als Imbiss zwischendurch. Probieren Sie ruhig Falafel als Hauptgericht: Mit Salat, Fladenbrot und Dipps gereicht, sind die Bällchen sättigend und liefern jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe. 
 Was bedeutet das Wort „Falafel“? 
 Das Wort Falafel hat seinen Ursprung im Arabischen „falāfil“ (فلافل) und wurde vermutlich als „Falafel“ (פלאפל) ins Hebräische übernommen. So könnte die Bezeichnung im Arabischen von der Wurzel &quot;f-l-f&quot; abgeleitet sein, die für Pfeffer oder würzige Speisen steht. Das Wort wird im Plural verwendet und bezeichnet die kleinen Bällchen. Manche Etymologen meinen aber auch, der Begriff stamme aus dem Koptischen &quot;pha la phel&quot; (φα λά φελ), das in etwa &quot;mit vielen Bohnen&quot; bedeutet. Die Koptische Sprache hatte starken Einfluss auf das frühe Arabisch in Ägypten. Falafel können aus Kichererbsen, ebenso einfach aber auch aus Ackerbohnen (Favabohnen, auch Dicke Bohnen genannt) hergestellt werden. 
 Falafel: Herkunft der Kichererbsen-Bällchen 
 Falafel haben ihren Ursprung in der orientalischen Küche und werden im gesamten Vorderasien und Nordafrika zubereitet, in Israel gelten sie geradezu als Nationalgericht. Ob sie nun aus der arabischen, libanesischen oder palästinensischen Küche stammen oder von den sephardischen Israelis in die Levante gebracht wurden, bleibt jedoch unklar. Möglich ist auch, dass sie zuerst als fleischlose Fastenspeise der koptischen Christen in Ägypten zubereitet wurden. 
 Wie gesund sind Falafel? 
 Da zu den wichtigsten Falafel-Zutaten Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Ackerbohnen gehören, sind die Bällchen reich an pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen. Eiweiß unterstützt den Muskelaufbau und die Geweberegeneration, während Ballaststoffe sättigen und den guten Darmbakterien Nahrung bieten. Falafel enthalten aber noch weitere wichtige Nährstoffe, z. B. 
 
 Komplexe Kohlehydrate, die langanhaltende Energie liefern 
 Folsäure, die wichtig für das Zellwachstum und die Blutbildung sind 
 Magnesium, das die Muskel- und Nervenfunktion fördert und 
 Zink für ein funktionierendes Immunsystem 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Interessanterweise sind es vor allem Doldenblütler, die Falafel die charakteristische Würze verleihen:  Kreuzkümmel ,  Petersilie  und  Koriander . 
   Sie liefern außerdem weitere Vitamine und Mineralstoffe:  Kreuzkümmel  enthält ätherische Öle, die eine gute Verdauung unterstützen und die Mineralstoffe Eisen, Magnesium, Calcium, Zink, außerdem B-Vitamine und die antioxidativ wirkenden Vitamine A, C und E.  Petersilie  versorgt uns mit reichlich abwehrstärkendem Vitamin C, außerdem Beta Carotin (Provitamin A – gut für die Augen!) und Vitamin E, gut für Zellschutz und stark gegen freie Radikale. Auch Vitamin K und Folsäure bringt das beliebte Kraut in den Falafelteig und Mineralstoffe wie Eisen und Zink, sowie Magnesium, Calcium und Kalium.  Korianderblätter  steuern ebenfalls Vitamin A, mehrere B-Vitamine, Vitamin K und C bei und dazu noch Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium. Die würzigen Koriandersamen&amp;nbsp; enthalten zudem Ballaststoffe, Mangan, Eisen und Magnesium. 
 Tipp für kalorienbewusste Falafel-Liebhaber 
 Frittierte Falafel enthalten deutlich mehr Fett, als gebratene oder gebackene. Verwenden Sie hochwertige pflanzliche Öle zum Frittieren oder probieren Sie die Variante im Backofen aus, bei der die Falafel nur mit Öl eingepinselt werden. Dafür lässt sich auch Olivenöl verwenden, das zum Frittieren nicht geeignet ist. Wer mag, kann die Falafel nach der Zubereitung noch kurz auf etwas Küchenkrepp entfetten und dann erst servieren. Kombiniert mit frischen Salaten oder Gemüsegerichten eignen sich Falafel einfach hervorragend für eine gesunde und ausgewogene Ernährung - auch wenn etwas Öl im Spiel ist. 
 Kann man Falafel kalt essen? 
 Sicher, Falafel können auch kalt gegessen werden und schmecken immer noch gut. Sie lassen sich aber auch einfach im Backofen aufwärmen, auf einem leicht geölten Backpapier oder – wenn es ganz schnell gehen muss – in der Mikrowelle. Frisch, warm und knusprig schmecken sie allerdings am leckersten.   Achtung:  Eines sollte man nicht tun: Rohen Falafelteig naschen, wenn er aus getrockneten, eingeweichten Kichererbsen gemacht ist. Kichererbsen müssen vor dem Verzehr IMMER gegart werden, da sie im Rohzustand den Giftstoff Phasin enthalten, der erst beim Erhitzen zerstört wird. 
 Ist Falafel ein Fleischersatz? 
 Ja, Falafel kann durchaus als Fleischersatz dienen. Häufig gibt es Falafel im Fladenbrot z. B. beim Dönerimbiss als vegetarische oder vegane Alternative zu Fleisch. Vegan ist der knusprige Snack dann, wenn keine Soßen dazu gegessen werden, die Joghurt, Sahne oder Mayonnaise enthalten und auch das Fladenbrot-Rezept ganz ohne tierische Produkte auskommt. Falafelteig kann auch als größerer Bratling zubereitet werden und ergibt dann mit einem Burger Bun, Salat und Soße einen leckeren Veggie-Burger. 
 Falafel Gewürz 
 Entscheidend für den typischen Falafel-Geschmack ist ein aromatisches Falafel Gewürz. Kichererbsen alleine schmecken ebenso wie Bohnen eher mild und werden erst durch die richtige Falafel Gewürzmischung so richtig würzig und lecker. Welche Gewürze gehören unbedingt rein in jede Rezeptur? Neben den frischen Zutaten Zwiebel, Knoblauch und Kräuter wie Petersilie und/oder Koriander kommen folgende orientalische Gewürze in den Teig: 
 
 Koriandersaat 
 Cumin 
 Pfeffer 
 Zimt 
 Piment 
 Muskat 
 Ingwer 
 
 In manchen Würzmischungen, wie dem  Falafel Gewürz von Kahler , ist bereits Kochsalz enthalten, sonst muss es noch hinzugefügt werden. 
 Falafel selber machen – so geht&#039;s 
 Knusprige Falafel selber machen ist nicht allzu kompliziert und es gibt verschiedene Möglichkeiten, sowohl, was die Zutaten betrifft als auch bei der Zubereitung. Selbstgemachte Falafel frisch aus Pfanne, Backofen oder Fritteuse schmecken unvergleichlich gut. Ein paar Tricks sind jedoch zu beachten, damit der Teig schön locker wird und beim Braten oder Frittieren nicht zerfällt.   
 Falafel Zutaten 
 Was muss in ein Original Falafel Rezept? In unserem Basisrezept sind es folgende Zutaten: 
 
 200 g Kichererbsen 
 Eine kleine Zwiebel 
 3 – 4 Knoblauchzehen 
 Je 2 Esslöffel gehackte Petersilie und/oder Koriander (je nach Vorliebe) 
 2 – 3 Teelöffel Falafel Gewürz (siehe oben) 
 1 Teelöffel Salz, falls nicht in der Mischung enthalten 
 3 – 5 Esslöffel Mehl (kann teilweise durch Kichererbsenmehl ersetzt werden) 
 1/2 Teelöffel Backpulver 
 
 Außerdem wird neutrales&amp;nbsp; Pflanzenöl zum Frittieren oder Ausbraten benötigt. Wer mag, kann hier auch gerne zu Olivenöl greifen. 
  Falafel aus getrockneten Kichererbsen – oder lieber mit Kichererbsen aus der Dose? 
 Kichererbsen sind getrocknet oder bereits gegart und konserviert in Dosen oder Gläsern erhältlich. Die originale Zubereitungsweise setzt getrocknete Kichererbsen ein. Diese müssen aber viele Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingeweicht werden. Wenn es also etwas schneller gehen soll, können auch gut abgetropfte Kichererbsen aus der Konserve verwendet werden. Entscheidend ist die Konsistenz des Tages, der nicht zu weich, aber auch nicht zu fest sein sollte. Bei Kichererbsen aus der Konserve ist eventuell etwas mehr Mehl oder Kichererbsenmehl erforderlich, um dem Teig etwas mehr Stabilität zu geben. 
 Falafel-Mischungen oder Zubereitungen aus Kichererbsenmehl 
 Oft werden auch vorbereitete Mischungen aus Kichererbsenmehl und Gewürzen angeboten, die mit Wasser aufgegossen werden und nach einer gewissen Quelldauer zu Kichererbsen Bällchen geformt und ausgebacken werden können. Das ist natürlich eine sehr schnelle Lösung, viele Produkte können aber geschmacklich nicht mit frisch zubereiteten Falafel konkurrieren. Es sei denn, man fügt noch frische Kräuter, gehackten Knoblauch und Zwiebel hinzu und würzt – falls erforderlich – noch etwas nach. 
  Tipp:  Eine Mischung können wir aber tatsächlich sehr empfehlen und haben sie deswegen ins Sortiment aufgenommen: Den  Falafel-Mix von MOIMA ! An der Rezeptur wurde lang getüftelt und sie ist geschmacklich kaum von frisch zubereiteten Falafel zu unterscheiden. Jetzt ausprobieren! 
 Falafelteig: Zubereitung in 5 Schritten 
 Alle Zutaten bereit? Dann kann’s losgehen. Zur Teigherstellung eignet sich ein Food Processor am besten, denn für einen Stabmixer kann die Masse doch etwas herausfordernd sein. Falls nur ein Stabmixer zur Verfügung steht, bitte nur kleine Mengen zerkleinern und eventuell etwas Wasser zugeben. 
 
 Die mindestens 12 Stunden eingeweichten Kichererbsen oder abgetropften Kichererbsen aus der Dose mit der gehackten Zwiebel und dem Knoblauch im Food Processor zerkleinern. 
 Gehackte Kräuter, Salz und Gewürze zugeben und weiter mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist, die aber gerne noch Stückchen enthalten darf. 
 Anschließend Mehl und Backpulver untermischen. Das Backpulver sorgt dafür, dass die Falafel schön locker werden. Falls die Masse noch klebt, noch etwas mehr Mehl hinzufügen. 
  Wichtig:  Der Falafelteig muss nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. 
 Dann mit bemehlten oder angefeuchteten Händen kleine Kugeln oder Taler formen und  für weitere ein bis zwei Stunden kühlstellen . 
 
 Falafel-Bällchen oder Taler? 
 Es ist ein wenig Geschmackssache, aber ein, zwei Vorteile haben die verschiedenen Formen je nach Zubereitungsart. Die Bällchen sind besonders gut zu frittieren, da sie rundum vom heißen Öl umgeben sind und so von allen Seiten schön knusprig werden. Die Taler hingegen sind bei der Zubereitung in der Pfanne oder im Backofen einfacher zu wenden. 
 Falafel lieber frittieren, braten oder backen? 
 Ohne Frage: Am knusprigsten werden Falafel ganz sicher in der Fritteuse. Aber gute Ergebnisse gibt es auch im Airfryer, also der Heißluftfritteuse, in der Pfanne oder sogar dem Backofen. Etwas Öl ist jedoch immer notwendig, damit die Kichererbsen Bällchen saftig und kross werden. 
  Außen knusprig, innen weich: Falafel-Zubereitung in der Fritteuse oder der Heißluftfritteuse 
 Die Falafel portionsweise in heißem Öl frittieren, bis sie goldbraun sind – am besten zuerst mit einem Probe-Falafel testen. Falls dieser zerfällt, sollte noch etwas Mehl in den Teig gemischt werden. Alternativ ist die Heißluftfritteuse eine gute Möglichkeit, vor allem, wenn die Falafel etwas weniger fettig geraten sollen. Damit sie im Airfryer aber auch nicht zu trocken werden, ist ein Esslöffel Öl (z. B. Olivenöl) im Teig empfehlenswert. Außerdem sollten die Bällchen vor dem Garen noch mit etwas Öl bestrichen oder eingesprüht werden.  Tipp:  Wer mit Öl frittiert, findet die richtige Temperatur ganz leicht mit dem Stiel eines Holzkochlöffels. Wenn am Stiel kleine Bläschen hochsteigen, wenn er ins heiße Öl gehalten wird, kann’s losgehen. 
 Falafel in der Pfanne braten 
 Das Falafel-Braten in der Pfanne funktioniert sehr gut und einfach – der Pfannenboden sollte jedoch gut mit Öl bedeckt sein. Wenn dieses schön heiß ist, die Falafel portionsweise hineingeben – sie sollten sich nicht berühren – und erst wenden, wenn sich an der Unterseite eine goldbraune Kruste gebildet hat. Fertigbraten und hopp, auf den Teller. 
 Knusprige Falafel im Backofen zubereiten 
 Ein Backblech mit Backpapier auslegen, dünn mit Öl bestreichen und die geformten Falafel – wenn möglich – zusammen mit dem Backblech kühlstellen. Ofen auf 200° Celsius Ober-Unterhitze vorheizen. Vor dem Backen dann die Bällchen mit etwas Öl einpinseln oder beträufeln und für etwa 15 – 20 Minuten backen. Wenn sie an der Oberseite eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben, herausnehmen und einmal wenden und von der anderen Seite fertigbacken. 
 Kann man Falafelteig vorbereiten und aufbewahren? 
 Fertige Falafelmasse kann zwei bis drei Tage gut im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die fertig geformten Bällchen lassen sich aber auch hervorragend einfrieren, dazu nebeneinander auf einem Tablett ins Gefrierfach geben. Wenn die Falafel gefroren sind können sie in Tüten verpackt werden. Perfekt für den Vorrat! Lassen Sie die Falafel vor der Zubereitung dann langsam im Kühlschrank auftauen.  Fertig zubereitete Falafel halten sich im Kühlschrank vier bis fünf Tage und können kalt gegessen, oder nochmals aufgewärmt oder aufgebacken werden. 
 Zerfallende Falafel? Mögliche Ursachen 
 Manchmal passiert es einfach: Die liebevoll geformten Bällchen lösen sich im heißen Öl vollständig auf. Es gibt die verschiedene Ursachen, die hier eine Rolle spielen. Die wichtigsten haben wir hier zusammengetragen: 
 
 Die Falafel waren zu kurz in der Kühlung – bitte in jedem Fall hierfür ausreichend Zeit einplanen! 
 Bei der Verwendung von Kichererbsen aus der Konserve kann der Teig zu weich geraten, dann noch etwas mehr Mehl oder auch Kichererbsenmehl dazugeben. 
 Das Öl ist nicht heiß genug – weiter erhitzen und Test-Falafel garen 
 Zu viele Falafel auf einmal zubereiten: Gleich ob in der Pfanne oder der Fritteuse: Die Bällchen sollten einander nicht berühren 
 
 Empfehlenswert ist in jedem Fall, ein Probe-Falafel zu garen, um die Teigkonsistenz zu testen! 
  Falafel Wrap, Falafel im Fladenbrot und auf dem Teller 
 Ob in einen Wrap gewickelt, mit Salat in einem knusprigen Fladenbrot als Snack auf die Hand oder als Hauptmahlzeit auf dem Teller serviert: Falafel passen zu jeder Tages- und Jahreszeit. Das Schöne an den Kichererbsen-Bällchen ist ihre enorme Wandelbarkeit. Sie werden ganz lecker ergänzt durch frische Salate, z.B. Gurke mit Feta und Minze, Couscous-Salat oder einem typisch israelischen Salat aus klein gewürfelter Paprika, Tomate und Gurke mit feingehackter Zwiebel und Petersilie. Außerdem schmecken typisch orientalische Soßen und Dipps einfach köstlich dazu. Weiter unten kommen Rezepte für ein paar Klassiker. 
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  Das passt zu Falafel 
 Auch wenn Falafel ja idealerweise innen weich und saftig bleiben, ist es überaus lecker, eine würzige Soße oder einen Dipp damit aufzutunken. Hier unsere Favoriten, die natürlich auch zu Fladenbrot lecker schmecken. Amba- und Tahinisoße (das Basisrezept) sind übrigens ebenso wie Matbucha und Hummus vegan. Alle Dipps und Soßen halten in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahrt vier bis fünf Tage. 
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 Rezepte für Soßen und Dipps zu Falafel 
  Amba-Soße  Zutaten: 
 
 1 nicht überreife Mango (fermentiert, falls verfügbar) 
 Saft einer halben Zitrone 
 2 EL Olivenöl 
 1 Knoblauchzehe, geschält, kleingeschnitten 
 2 – 3 Teelöffel&amp;nbsp;  Amba-Gewürz , nach Geschmack mehr, selbst gemischt oder fertig gekauft 
 1 – 2&amp;nbsp; Teelöffel Harissa nach Geschmack 
 1 Esslöffel Weißweinessig oder Balsamico Bianco 
 Salz 
 
 Zubereitung: Mango schälen und das Fruchtfleisch zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer pürieren. 
   Tahini-Soße – wahlweise mit Joghurt  
 Zutaten: 
 
 Saft einer halben Zitrone 
 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt 
 60 – 70 g Tahine (Sesampaste aus dem Glas) 
 50 – 80 ml heißes Wasser je nach gewünschter Konsistenz 
 1 Esslöffel Olivenöl 
 Salz 
 Nach Geschmack etwas Kreuzkümmel, zermörsert 
 
  Tipp:  200 g Naturjoghurt (keine Magerstufe!) unterrühren und falls notwendig noch einmal nachwürzen 
 Zubereitung: Alle Zutaten miteinander verrühren, bis eine cremige Soße entsteht. Das Wasser nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.   Matbucha: Tomatensalsa mit Minze  
 Zutaten:  500 g reife Tomaten, gewürfelt, oder stückige Tomaten aus der Dose 50 ml Olivenöl 1 Zwiebel, geschält und fein gehackt 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt ½ bis 1 Teelöffel Harissa je nach gewünschter Schärfe Salz 1 Teelöffel getrocknete Minze 
 Zubereitung: Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl dünsten, gewürfelte Tomaten oder Dosentomaten und Harissa zugeben. Eine halbe Stunde einkochen lassen, dann die Minze zugeben, mit Salz abschmecken und weiter 15 Minuten köcheln, dann abkühlen lassen. 
  Hummus Basisrezept  Zutaten: 
 
 250 g Kichererbsen, mit etwas Backpulver gekocht 
 1 Knoblauchzehe 
 5 Esslöffel Zitronensaft frisch gepresst 
 8 Esslöffel Tahini 
 1/2 Teelöffel Cumin gemahlen 
 100 ml Wasser 
 Salz 
 Olivenöl 
 
 Zubereitung: Alle Zutaten miteinander pürieren, eventuell etwas kaltes Wasser zugeben, falls die Konsistenz zu fest ist. Es soll eine schön cremige Masse entstehen. Deshalb hilft es auch, wenn Kichererbsen aus der Konserve ebenfalls noch für kurze Zeit gekocht werden. Sie sollten vor dem Pürieren sehr weich sein. Anschließend das fertige Hummus für ein bis zwei Stunden kühl stellen. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und je nach Geschmack mit etwas Paprikapulver, Sumach oder Schwarzkümmel bestreuen.   Frischer Joghurt-Dip mit Minze und Gurke  Zutaten: 
 1/2 Salatgurke, halbiert, entkernt und geraspelt 250 g griechischer Joghurt  1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt  1 EL gutes Olivenöl extra vergine  Die Blätter von 2 – 3 Minzestängeln fein gehackt  1 Teelöffel Zitronensaft  Salz und Pfeffer nach Geschmack  Zubereitung: Alle Zutaten verrühren, bis ein cremiger Dipp entsteht. Mit Minzblättern dekoriert servieren.   
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                            <updated>2024-11-19T10:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gyros Gewürz: So erhält Gyros den typisch griechischen Geschmack </title>
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                                            Nur mit der richtigen Würze erhält Gyros seinen einzigartigen Geschmack, der sofort an Sonne, Meer und Sirtaki erinnert. Auch in Athen, mitten im quirligen Plaka-Viertel, zieht gegen Mittag der würzige Geruch von gegrilltem Fleisch durch die Gassen und vermischt sich mit dem D...
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                 Saftiges, herzhaft gewürztes Fleisch, goldbraun und knusprig auf einem rotierenden Spieß gegrillt: So lieben wir leckeres griechisches Gyros. Meist besteht es aus Schweinefleisch, das – fertig gegart – hauchdünn geschnitten und mit frischem Tzatziki, Salat und Tomaten in Fladenbrot gepackt wird. Gyros zählt es zu den beliebtesten Streetfood-Gerichten in Griechenland. Wir kennen es auch als Tellergericht aus griechischen Restaurants, dann oft neben leckerem Tomatenreis oder knusprigen Pommes. 
 Was bedeutet „Gyros“ überhaupt? 
 „Gyros“ bezieht sich auf die Drehbewegung des Grillspießes, es bedeutet so viel wie „Kreisel“ oder „Runde“. Die Bezeichnung für das Gericht leitet sich also – ähnlich wie beim Döner Kebab – aus der Herstellungsart ab und hat nichts mit den Zutaten zu tun. 
 Das ist in Gyros Gewürz drin 
 Den unverwechselbaren Geschmack bringen verschiedene Gewürze und Kräuter ans Fleisch: Neben Pfeffer, Paprika, etwas Chili, Kreuzkümmel und Knoblauchpulver sind es die typischen Kräuter der Mittelmeerküche wie Oregano, Rosmarin und Thymian. Salz kann enthalten sein, falls nicht, wird es bei der Zubereitung separat dazugegeben. Zu viel Salz ist weder lecker noch gesund, deshalb gilt: Bei der Zubereitung von Rezepten, Marinaden etc. sollten Sie darauf achten, ob Ihr Gyros Gewürz bereits Salz enthält und dann die Salzmenge des Rezeptes reduzieren oder erst einmal ganz weglassen. 
 Unser  Gyros Gewürzsalz  und das  Gyros Gewürzsalz Rhodos  
  Beide Gewürzmischungen eignen sich aufgrund der wirtschaftlichen Großpackung hervorragend für die Zubereitung von Gyros in der Lebensmittelindustrie, in der Gastronomie und im Handel. Natürlich können Sie die leckere Mischung auch für die Küche Zuhause bestellen. Bitte achten Sie dann darauf, dass das Gewürz – vor allem, wenn die Packung bereits geöffnet wurde – in einer gut verschließbaren Dose aufbewahrt wird und vor Licht, Feuchtigkeit und Wärme geschützt ist. 
 Gibt es bei Gyros Gewürz regionale Unterschiede? 
 Ja, die gibt es, sowohl in Griechenland selbst, als auch in anderen Ländern. In der Hauptstadt Athen wird das Fleisch vom Drehgrill oft mit einer eher milden Gewürzmischung zubereitet, die typischerweise Oregano, Thymian, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Paprika und manchmal auch Kreuzkümmel enthält, während in Thessaloniki mehr Paprika oder sogar Cayennepfeffer für mehr Schärfe sorgen. Eine warme und süßliche Note erhält das Fleisch durch eine Prise Zimt und Nelke, wie sie gerne auf der Insel Kreta verwendet wird. In Deutschland wird typischerweise vor allem mit Oregano, Paprika und Knoblauch gewürzt. In unserem Shop bieten wir neben der klassischen Gyros-Gewürzmischung auch das Gyros Gewürzsalz „Rhodos“ an, das eine leicht rauchige Note mitbringt. 
 Gyros Gewürz selber machen: So geht’s 
 Natürlich lässt sich die leckere Gewürzmischung auch selbst herstellen, wenn die Ausgangsprodukte in guter Qualität vorhanden sind. Es gibt hier Rezepte für jeden Geschmack, ein Grundrezept für eine Gyros Gewürzmischung ist aus den folgenden Zutaten herstellbar:   Kräuter:  
 
 3 Esslöffel getrockneter Oregano, gerebelt 
 3 Esslöffel getrockneter Thymian, gerebelt 
 3 Esslöffel getrockneter Rosmarin, gerebelt oder gemörsert 
 
  Gewürze:  
 
 1 Esslöffel Salz 
 1 -2 Esslöffel schwarzer Pfeffer, gemahlen 
 2 Esslöffel Paprikapulver (edelsüß) 
 ½ - 1 Esslöffel Kreuzkümmelsaat, gemörsert 
 ½ - 1 Esslöffel Chili-Flocken 
 1 Teelöffel Knoblauchpulver 
 
   Zubereitung und Aufbewahrung:  Alles in einem Glas gut vermischen und kühl, trocken und dunkel lagern. 
  Tipp:  Wer mag, probiert die kretische Variante mit Zimt oder fügt etwas zerstoßenen Koriandersamen oder geriebene Muskatnuss dazu. Natürlich lässt sich auch durch mehr Chiliflocken oder etwas Cayennepfeffer mit der Schärfe experimentieren. 
 Wo gibt es Gyros Gewürz zu kaufen? 
  Man möchte sagen: Überall! Es ist allerdings so, dass Geschmack, Qualität und Preis sehr stark variieren können. Hier ein kleiner Überblick: 
 
 Im Supermarkt gibt es leicht verfügbar kleine Packungen oder Gläser zu kaufen, die zwar oft preisgünstig sind, aber vorwiegend Standardmischungen und kaum Variationen bieten. 
 Auf Wochen- oder Bauernmärkten erhalten Sie hausgemachte Gewürzmischungen, die in der Regel frischer sind und aus regionalen Zutaten bestehen. Die Preise können höher sein und Märkte finden meist nur an bestimmten Tagen statt. 
 Feinkost- oder Gewürzläden bieten vielfach ein breiteres Sortiment an hochwertigen Gewürzen und Mischungen – zu etwas höheren Preisen als im Supermarkt und nicht überall verfügbar. 
 Online-Shops liefern aus einer häufig größeren Auswahl die Produkte direkt nach Hause und machen so auch speziellere Mischungen leicht verfügbar. Es besteht jedoch keine Möglichkeit, vorher zu probieren und je nach Bestellumfang fallen Versandkosten an. 
 
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 Sie haben das Glück, in Griechenland Urlaub zu machen? Gyros Gewürz oder Gewürzmischungen sind wunderbare Mitbringsel für liebe Freunde oder die eigene Küche! Direkt in Griechenland können Sie sich meist darauf verlassen, ein authentisches Gewürz zu kaufen, das frisch ist und auch aus regionalen Zutaten besteht. 
  Qualitätsmerkmale: So erkennen Sie gutes Gyros Gewürz 
 Sehen Sie sich die Rezeptur an: Ein gutes Gyros Gewürz braucht weder künstlichen Zusatzstoffe noch Konservierungsmittel. Frische Gewürze zeichnen sich durch kräftige Farben aus – matte oder blass wirkende Farben können darauf hinweisen, dass die Mischung nicht mehr frisch ist oder falsch gelagert wurde, zu hell beispielsweise. Die Mischung sollte beim Öffnen der Packung einen angenehmen, intensiven Duft der enthaltenen Zutaten entfalten. 
 Welches Fleisch eignet sich für Gyros? 
 Das typische Gyros wird aus Schweinefleisch hergestellt, das idealerweise nicht zu mager ist. Fleisch aus dem Schweinenacken und der Schulter etwa sind meist etwas durchwachsen und so bliebt das Fleisch während des Garens schön saftig. Wer lieber Geflügel mag, kann auch Hähnchenfleisch verwenden, sollte dann aber darauf achten, dass die Marinade neben Gyros Gewürz auch genügend Olivenöl enthält, damit das Fleisch nicht austrocknet. Auch die Garzeit ist dann etwas kürzer, wobei Geflügelfleisch aus hygienischen Gründen natürlich durchgebraten sein muss. Lamm oder Rind werden seltener verwendet – beide schmecken etwas kräftiger und sind durchaus eine Variante wert. 
 Vegetarisches oder veganes Gyros 
 Die Marinade mit Gyros Gewürz ist die Hauptsache: Fleischlos lecker schmecken folgende Alternativen auf dem Teller und im Pita- oder Fladenbrot: 
 
 In Streifen gezupfte, marinierte Austernpilze, die in der Pfanne gebraten werden. 
 Tofu sollte zunächst ausgepresst und mit Küchenpapier getrocknet werden. Dann in feine Streifen schneiden, in etwas Speisestärke wenden und knusprig braten. Zum Schluss mit einer Marinade aus Olivenöl, Gyros Gewürz (sollte dieses kein Salz enthalten, noch etwas zugeben) und wenig Zitronensaft übergießen und servieren, sobald diese Marinade aufgesogen ist. 
 Seitan aus Weizenprotein hat eine fleischähnliche Textur und kann wie Tofu verwendet werden. 
 
 Jackfrucht und Sojaschnetzel schmecken mit dem Gewürz auch lecker, werden aber nicht so leicht kross. 
 So viel Gyros Gewürz brauchen Sie je Kilogramm Fleisch 
 Wie viel Gewürzmischung Sie pro Kilogramm Fleisch brauchen, ist meist auf der Packung angegeben, oft sind es 2 – 3 Esslöffel. Beim Gyros Gewürzsalz empfiehlt der Hersteller 20 – 25 g je Kilogramm Fleisch zu verwenden, also zwei schwach gehäufte Esslöffel, das Salz ist hier bereits enthalten. Für die Zubereitung Zuhause gilt: Lieber etwas vorsichtiger dosieren, denn nachwürzen lässt sich später leichter. 
  Rezept für Gyros Marinade:   Das Gyros Gewürzsalz zusammen mit etwa 10 Esslöffeln Olivenöl und 1 – 2 Esslöffeln Zitronensaft zu einer Marinade verrühren und das Fleisch darin mindestens drei Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Dies geht in einem Gefrierbeutel ebenso gut wie in einer abgedeckten Schüssel. 
 Schmeckt wie Urlaub in Griechenland: Lecker kochen mit Gyros Gewürz 
 Die mediterrane Gewürzmischung schmeckt nicht nur mit Gyros lecker – hier kommen noch ein paar Tipps, wie Sie andere Gerichte ruckzuck in griechische Köstlichkeiten verwandeln können:   Bifteki, also griechische Frikadellen : Das Hackfleisch mit Gyros Gewürzmischung würzen, in Portionen teilen und mit jeder Portion ein Stück Fetakäse umhüllen und in der Pfanne braten.  Gemüsespieße Hellas : Eine Marinade anrühren wie oben angegeben, Stücke von Paprika, Zucchini, Zwiebel und Aubergine darin marinieren und anschließend grillen oder braten.  Kartoffeln greek style : Gewaschene Kartoffeln mit der Schale in Spalten schneiden und mit Gyros Gewürz und Öl mischen, auf einem Blech ausbreiten und im Backofen knusprig backen. Lecker dazu: frisches Tzatziki und ein griechischer Salat!  Gyros-Pasta:  Hähnchenstreifen oder eine vegetarische Alternative mit Gyros Gewürz und Gemüse nach Wunsch in der Pfanne anbraten, mit Sahne ablöschen und etwas einkochen lassen. Pasta zubereiten, Hähnchen-Sahnesoße darüber geben und servieren.  Reispfanne Gyros-Art:  Jedes Reisgericht wird durch den Einsatz von Gyros Gewürz lecker mediterran aufgepeppt. Gemüse, Fleisch oder Hülsenfrüchte dazu … alles ist möglich! 
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                            <updated>2024-10-18T19:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Baharat und Schawarma: Orientalische Klassiker</title>
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                                            Baharat bedeutet auf Arabisch zunächst ganz allgemein „Gewürz“ gibt aber auch einer Gewürzmischung mit Paprika, Pfeffer, Chili und Zimt seinen Namen, die je nach Region und Rezept variieren kann. Schawarma – ein traditionelles Fleischgericht vom Drehspieß – erhält einen wunder...
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                 Was ist Baharat? 
 Zunächst einmal ein arabisches Wort für Gewürz. Zugleich steht die Bezeichnung aber auch&amp;nbsp;– ebenso wie Schawarma Gewürz – für eine Gewürzmischung. Baharat Gewürz ist in der Küche vieler Regionen ein echter Gewürzklassiker, meist würzt man Fleisch damit, aber auch Reisgerichte und Eintöpfe erhalten einen sehr aromatischen, typisch orientalischen Geschmack. Das Gewürz ist im gesamten südlichen Mittelmeerraum verbreitet: zum Beispiel in den nordafrikanischen Maghreb-Staaten von Marokko und Tunesien bis nach Ägypten. Auch in der Levante, dem gesamten östlichen Mittelmeerraum mit Israel, Palästina, dem Libanon, Syrien, Jordanien und der Türkei bis zum Nahen Osten mit dem Irak und Saudi Arabien wird Baharat verwendet. 
 Was ist in Baharat enthalten? 
 In nahezu jeder Rezeptur findet sich eine Gewürzmischung aus den folgenden Zutaten: 
 
 Paprika 
 Pfeffer 
 Koriander 
 Kümmel (Kreuzkümmel, manchmal auch Schwarzkümmel) 
 Ingwer 
 Zimt 
 Chili 
 Kardamom 
 Nelke 
 Muskatnuss 
 
 &amp;nbsp; 
 Aus diesen feinen Gewürzen besteht auch die  Baharat Gewürzmischung von Kahler  in unserem Shop. 
 Wie schmeckt das Gewürz Baharat? 
 Die Vielfalt der enthaltenen Gewürze gibt der Baharat Gewürzmischung einen üppigen, würzigen, durch den Zimt aber auch leicht süßlichen Geschmack. Eine leichte Schärfe ist durch Pfeffer und Chili zwar vorhanden, überdeckt aber das kräftig-würzige Aroma nicht. 
 Was ist der Unterschied zwischen Baharat und Ras el Hanout? 
 Ras el Hanout wird weniger in der Küche des Nahen Ostens, sondern eher im Maghreb verwendet, vor allem in Marokko, Tunesien und Algerien. Die Rezeptur ist komplexer – sie enthält vergleichbare Zutaten wie Baharat, aber darüber hinaus können weitere Gewürze oder auch Kräuter hinzukommen, wie Lorbeer, Thymian, Ingwer, Rosenblüten oder Lavendel. Bis zu 30 verschiedene Ingredienzien kommen hier zusammen und natürlich gibt es auch hier viele Varianten je nach Region und Vorlieben. 
 Wie wird Baharat Gewürz verwendet? 
  Es passt zu allen orientalischen Fleischgerichten, die geschmort, gebraten oder am Drehspieß zubereitet werden – Schawarma zum Beispiel! Lamm und Geflügel werden damit zubereitet, aber auch Fisch, Eintöpfe, Gemüsespeisen und traditionelle Reisgerichte wie Biryiani. Die Baharat-Verwendung kennt kaum Grenzen und es ist faszinierend wie aus einem einfachen Rezept mit veganen Zutaten eine wunderbar würzige, wohltuende Speise wird, wie etwa  Mujadarra  (links im Bild). 
 Dieses orientalische Gericht aus Reis, Linsen und Zwiebeln ist super einfach zuzubereiten und schmeckt dank  Baharat  unglaublich lecker. Das Gewürz rundet jeden Falafel-Teig perfekt ab und gibt auch  Schakschuka  (unten im Bild) ein köstlich orientalisches Aroma. Nicht zuletzt eignet sich die Gewürzmischung auch ganz hervorragend zum Abschmecken leckerer Dips auf Joghurt-Basis. 
 &amp;nbsp; 
 Was kann man statt Baharat nehmen?  
 Wer Baharat nicht im Haus hat und durch eine andere Gewürzmischung ersetzen möchte, könnte sich für ein Schawarma Gewürz entscheiden oder für Ras el Hanout, alternativ für eine milde, höchstens mittelscharfe Currymischung. Oder aber man wagt den Versuch und stellt eine eigene Baharat Gewürzmischung her, sofern die Einzelzutaten verfügbar sind. Dunkel und kühl aufbewahrt, hält das Gewürz frisch zubereitet einige Wochen. 
 Baharat Gewürz selber machen 
 Natürlich gibt es auch die Option, Baharat aus den genannten Gewürzen selbst herzustellen. Dies ist vor allem dann verlockend, wenn man Zugriff auf erstklassige Gewürze hat und gerne mit Pfeffer, Paprika, Kümmel und Zimt experimentiert. Denn was die Mengen betrifft, lässt sich das Gewürz dann natürlich nach dem eigenen Geschmack herstellen. Zwei Dinge sind bei der Zubereitung der orientalischen Gewürzmischung empfehlenswert: 
 
 Gewürze, die im Ganzen erhältlich sind, leicht in der Pfanne anrösten, bis sie beginnen zu duften. Das gilt zum Beispiel für Pfefferkörner, Koriander- und Kümmelsamen, Zimtstangen und Kardamomkapseln 
 Die angerösteten orientalischen Gewürze erst direkt vor dem Kochen fein im Mörser zerstoßen. Wer das zu mühselig findet, kann natürlich auch eine Gewürzmühle verwenden. Dann sollte darauf geachtet werden, dass diese sich nicht zu stark erhitzt, denn sonst können die ätherischen Öle die einen Großteil des Gewürzgeschmacks ausmachen, ihr Aroma verlieren. 
 
 Was genau ist Schawarma? 
  Schawarma ist ein beliebtes Streetfood aus dem Nahen Osten und den arabischen Ländern. Am Drehspieß gegrilltes Fleisch wird dünn abgeschnitten und mit weiteren Zutaten wie Salat und Gemüse in einem Fladenbrot gegessen. Das erinnert natürlich an den türkisch-berlinerischen Döner, die verschiedenen Gewürze und Soßen ergeben jedoch einen deutlich anderen, orientalisch geprägten Geschmack. 
 Diese speziellen Gewürze geben auch der Gewürzmischung Schawarma ihren Namen, damit erhält das Fleisch schnell und einfach die perfekte Würzung, ohne dass mit Paprika, Chili, Ingwer und Zimt hantiert werden muss. Sie unterscheidet sich nur durch einige wenige Zutaten von Baharat und kann alternativ verwendet werden. 
 &amp;nbsp; 
 Was ist der Unterschied zwischen Schawarma und Kebab? 
 Es beginnt schon bei den Zutaten: Kebab besteht normalerweise aus Schaf-, Rind- oder Kalbfleisch. Schawarma kann aus weiteren Fleischsorten wie etwa Lamm, Huhn oder Pute bestehen. Neben Salaten kommt auch eingelegtes Gemüse ins Fladenbrot und auch die Soßen und Gewürze unterscheiden sich. Probieren lohnt sich – es ist ein ganz besonderes Geschmackserlebnis! 
 Schawarma Gewürz: Das kommt rein 
 Viele der Zutaten kennen wir schon von Baharat, aber ein klein wenig unterscheiden sie sich doch. Unser  Schawarma-Gewürz von Kahler  enthält zum Beispiel: 
 
 Paprika 
 Piment 
 Cumin 
 Knoblauch 
 Chili 
 Ingwer 
 Zimt 
 Nelke 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch hier kann Kochsalz schon enthalten sein oder anschließend hinzugegeben werden. Die Gewürzmischung enthält durch Knoblauch und Ingwer noch eine besondere, pikante Note. 
 &amp;nbsp; 
 Woher kommt Schawarma ursprünglich? 
 Der Libanon? Syrien oder Jordanien? Oder doch das osmanische Reich? Final klären lässt sich das kaum. Meist wird die Entstehung einem dieser Länder zugeschrieben, aber Tag, Ort und Zeit bleiben wohl im Dunkeln. Fakt ist: Schawarma ist eines der beliebtesten Streetfood-Gerichte des gesamten Nahen Ostens und der Levante – und darüber hinaus. Es erweitert inzwischen längst auch bei uns in Europa das Repertoire an leckeren Möglichkeiten für die schnelle Mittagspause. 
 &amp;nbsp; 
 Leckeres Schawarma Sandwich – hier sind die Zutaten 
  Mariniertes, gegartes Fleisch, Soßen, Salat und Gemüse kommen in einem Fladenbrot zusammen und ergeben zusammen ein wunderbar geschmackvolles Ensemble: 
 
  Die Marinade:  Olivenöl, Zitronensaft oder Essig, eventuell auch Joghurt wird vermischt mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und richtig vielen Gewürzen. Die Wahl besteht zwischen Schawarma-Gewürz, Baharat oder einer eigenen Kreation aus Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Kardamom, Zimt, Muskat und Nelken. 
  Das Fleisch:  Huhn, Lamm, Rind oder Pute – alles geht. Das Fleisch wird in Scheiben geschnitten, mariniert (mehrere Stunden oder über Nacht) auf einen Schawarma Spieß gesteckt, gegrillt und wenn es gar ist, dünn abgeschnitten. 
  Das Fladenbrot:  Hier kommt entweder Pita zum Einsatz, ein etwas dickeres Fladenbrot, in das zum Befüllen eine Tasche geschnitten wird oder Lavash, ein dünnes, größeres Fladenbrot, das sich nicht nur hervorragend zu einem Wrap wickeln lässt, sondern aufgeklappt auch belegt und wie eine Pizza gebacken werden kann. 
  Salat und Gemüse:  Gurken, Tomaten und Zwiebeln sind die Klassiker, dazu kommen noch eingelegte Gurken oder Rüben, wie Rote Bete oder Mairübchen. 
  Pommes:  Manche lieben auch die frittierten Kartoffeln als zusätzliche Beilage im Fladenbrot. 
  Soßen : Tahini, eine feine Sesam-Soße aus Sesampaste, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl und Kreuzkümmel, Knoblauchsoße aus Joghurt mit Knoblauch und Zitronensaft oder auch Amba-Soße, die fruchtig-pikante Mango-Soße aus dem Irak. 
 
 Gibt’s Schawarma auch vegetarisch? 
 Na klar! Der Hauptdarsteller verschwindet und Salat und Gemüse übernehmen seine Rolle einfach mit. Auch wenn das beliebte Streetfood wahrhaftig kein typisch vegetarisches Gericht ist, gibt es viele leckere Ideen, wie sich die Zutatenliste variieren lässt. Sehr lecker schmeckt zusätzlich zu Tomate und Gurke zum Beispiel gegrilltes Gemüse wie Zucchini und Aubergine im Fladenbrot. Falafel-Bällchen oder gegrillten Halloumi? Warum denn nicht! Wenn wir zum israelischen Gemüsesandwich Sabich hinüberschielen, könnten wir auch auf die Idee kommen, noch ein gekochtes Ei dazuzutun. Am wichtigsten sind einfach die vielen leckeren Gewürze und Soßen für den typisch orientalischen Geschmack. 
 Wäre es im Nahen Osten so friedlich, wie die Küche lecker ist – was für ein Paradies könnte das sein! 
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            <title type="text">Würziger Döner Kebab mit leckerer Dönersoße</title>
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                                            Knuspriges Fleisch, frische Salate und unwiderstehliche Soßen – Döner ist mehr als nur ein schneller Snack! Im Blog verraten wir, was hinter der Bezeichnung Döner Kebab steckt, wo der aktuelle Weltrekord im Döneressen steht und wie einfach es ist, Dönerfleisch und Soßen perfek...
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                <![CDATA[
                 Wussten Sie, dass täglich über 3 Millionen Döner in Deutschland verspeist werden? Die leckere Kombi: würziges Fleisch vom Grillspieß, knuspriges Fladenbrot, verschiedene Salate und Soßen hat schon lange einen Stammplatz unter den beliebtesten Imbissgerichten, die man überall kaufen und direkt aus der Hand verzehren kann. Aber was bedeutet der Name überhaupt und welches Fleisch darf für einen „echten“ Döner verwendet werden? Wir haben uns umgeschaut und Facts und Meinungen rund um den Döner zusammengetragen. Inklusive: Was heißt „mit alles“ überhaupt, wie schmeckt die beste Dönersoße und was ist das Geheimnis eines guten Dönergewürzes? 
 Was ist der Unterschied zwischen Döner und Kebab? 
  Nun, der Begriff &quot;Döner&quot; stammt aus dem Türkischen, er leitet sich von &quot;dönmek&quot; ab, was etwa &quot;sich drehen&quot; bedeutet. Damit ist das rotierende Fleisch am Spieß gemeint, das in vielen Schichten auf einen Dönerspieß gesteckt und dann von außen nach innen gegrillt und nach und nach abgeschnitten wird. Der vollständige Name im Türkischen ist eigentlich &quot;Döner Kebap&quot;, wobei &quot;Kebap&quot; eigentlich generell für gegrilltes Fleisch steht. Im Türkischen endet Kebap auf p, während man im Deutschen überwiegend die b-Endung findet, analog Duden. Aber auch der noch ältere arabische Wortursprung „kabab“ endet auf b und bedeutet „gebratenes“, „geröstetes“ oder „gegrilltes Fleisch“. Kurz gesagt: Döner bezeichnet die Drehbewegung des Spießes, Kebab das gegrillte Fleisch. Mit Döner wird hierzulande meist das mit Fleisch und anderen Zutaten gefüllte Fladenbrot to-go bezeichnet. Kebab wird oftmals mit Beilagen auf einem Teller serviert, wie zum Beispiel Iskender Kebap, das nach seinem Erfinder, dem aus der westtürkischen Stadt Bursa stammenden Iskender Efendi benannt wurde. 
 Ist der Döner Deutsch oder Türkisch? 
 Beides, denn eigentlich ist er sowohl Türke als auch Berliner! Das Garen von Grillgut am Drehspieß ist natürlich als traditionelle Zubereitungsart in der Türkei bekannt. Die Idee aber, das würzige Fleisch in ein Fladenbrot zu füllen und als schnellen Imbiss für unterwegs zu verkaufen, entstand in der deutschen Hauptstadt Anfang der 1970er-Jahre. Ob es nun Kadir Nurman oder Mehmet Aygün war, der als erster die heute so beliebte Version des Döners verkaufte, lässt sich wohl nicht eindeutig klären. Danke jedenfalls an beide, für diesen leckeren Beitrag zur Imbisskultur! 
 Der perfekte Döner: Gewürze, die unbedingt rein müssen 
 Das richtige Dönergewürz entscheidet, ob der Imbiss-Klassiker schmeckt wie er soll. Deshalb gibt es inzwischen viele fertig zubereitete Dönergewürzmischungen, mit denen der Döner wunderbar authentisch schmeckt. Was ist drin? Die Zutatenliste sieht bei den meisten Gewürzmischungen für Döner ähnlich aus, häufig werden folgende Gewürze und Kräuter genannt: 
 Döner Gewürzmischung: Das macht sie so lecker 
 
 
 
  Gewürze  
  Kräuter u.a.  
 
 
 
 
 Paprika, süß und/oder scharf 
 Chili 
 Schwarzer Pfeffer und wenn Schärfe gewünscht ist: Cayennepfeffer 
 Koriander, gemahlen 
 Kreuzkümmel, gemahlen 
 Cumin 
 
 
 
 
 Oregano 
 Basilikum 
 Rosmarin 
 Majoran 
 Bohnenkraut 
 Zwiebel und Knoblauch (getrocknet, als Pulver) 
 
 
 
 
 
 Nicht in jeder Mischung sind alle Gewürze oder Kräuter enthalten und ein großes Geheimnis wird natürlich immer aus der Rezeptur gemacht! 
  Klar ist:  Wer seine Mischung gefunden hat, sollte sie hüten wie einen Schatz. Denn der perfekte Döner-Geschmack soll ja nicht dem Zufall überlassen werden und muss reproduzierbar sein. Mit den  Döner-Gewürzmischungen  von  Kahler  und  Beck Gewürze  sind Sie auf der sicheren Seite – natürlich lässt sich auch mit Kreativität noch eine ganz individuelle Rezeptur daraus machen. 
 Dieser Döner darf noch Döner heißen 
  Immer wieder wurde versucht, die Zutaten und vor allem die Fleischqualität des Döners zu reglementieren. So darf laut Deutschem Lebensmittelbuch ein Döner ausschließlich aus Rind-, Kalb- oder Schaf- bzw. Lammfleisch bestehen und höchstens 60 % Hackfleischanteil enthalten. Gut für die Kunden, denn reine Hackfleischdöner, oder solche, deren Fleischanteil noch zudem mit Paniermehl gestreckt wurden, sollten nur noch „Drehspieß“ genannt werden. Transparenz ist hier natürlich gut und wichtig, nützt aber nur, wenn sie auch umgesetzt wird. Und da scheint es häufig noch zu hapern. 
 Döner als „garantiert traditionelle Spezialität“? 
 Für Aufregung sorgte die Initiative einer türkischen Erzeugergruppe, der „International Doner Federation“ mit Sitz in Istanbul. Diese beantragte 2022 bei der EU-Kommission, den Döner als &quot;garantiert traditionelle Spezialität&quot; zu schützen. Dies würde bedeuten, dass Zutaten, Zubereitung und Rezepturen penibel festgelegt würden – bis zur Länge des Messers, das zum Abschneiden verwendet wird und der zulässigen Dicke der Fleischstreifen. Es geht hier nicht um Qualitätsstandards, sondern allein darum, spezielle Eigenschaften festzuhalten, die für jedes „garantiert traditionelle Lebensmittel“ individuell festgelegt werden. Der Döner stünde dann in einer Reihe mit Spezialitäten wie Serrano-Schinken aus Spanien, österreichischer Ziegen-Heumilch oder holländischem Matjeshering. 
 Was gegen die Döner-Standardisierung spricht 
 Natürlich hat es einen gewissen Charme, den Döner als kulinarisches Kulturgut zu adeln. Gegner der Initiative fragen sich jedoch, warum dies als türkisches Anliegen vorgebracht wurde, wo doch der Döner im Fladenbrot auf deutschem Boden erfunden wurde. Außerdem ist es ja gerade reizvoll, durch Zubereitungsvarianten oder Würzungen den „eigenen“ Döner zu kreieren und zu vermarkten. Es bleibt also spannend: Werden die Döner-Anbieter eine regelkonforme aber deutlich teurere Dönerzubereitung übernehmen, um eine garantiert traditionelle Spezialität anbieten zu können? Oder wird man dann einfach bei der Namensgebung kreativ? Warten wir’s ab – noch ist nichts entschieden! 
 Zutaten für den perfekten Döner 
 Das Fleisch spielt die Hauptrolle, ganz klar: saftig, würzig und genau richtig gegrillt. Ob es nun manuell mit einem langen Messer oder mit einem elektrischen Schneidegerät abgeschnitten wird: Die Streifen sollten nicht dicker als 2–5 Millimeter sein. 
 Weitere Akteure bei der Zubereitung des besten Döners: 
 
 Knuspriges, am besten frisch gebackenes Fladenbrot, das innen schön weich sein sollte 
 Salate, darunter sind meist Eisbergsalat, Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Rot- oder Weißkohl, Rucola, Peperoni, Petersilie 
 Soßen, hier gibt es die pikant-würzige rote Soße und die weiße Joghurt-Knoblauchsoße 
 Döner-Gewürz mit Paprika, Kreuzkümmel und Koriander und/oder Pul Biber, einer typischen Chili-Zubereitung 
 
 &amp;nbsp; 
 Wer Döner mit allem nimmt, kriegt also einen ordentlichen Whopper zubereitet – eigentlich ist das ja eine komplette Mahlzeit. Vermutlich ist der Döner deshalb gerade bei ordentlichem Hunger so beliebt. 
  Fun Fact:  Der aktuelle Rekord beim Döner-Wettessen steht bei 52 Stück und wird seit dem Jahr 2002 gehalten von Mehmet Aslan aus Sanliurfa in Südanatolien. Mit Hunger hatte dies allerdings nichts mehr zu tun und gutgetan hat es ihm offenbar auch nicht wirklich: Drei Männer mussten ihn anschließend von der Bühne tragen und er litt wohl noch eine ganze Weile an gesundheitlichen Folgen. Insofern sind wir doch ganz zufrieden mit EINEM Döner, nur gut muss er sein! 
     Fladenbrot oder Yufka? 
 Lieber knusprig, lieber weich? Das ist der wesentliche Unterschied zwischen den Teiglingen, die Fleisch, Salate und Soßen umhüllen. Das runde Fladenbrot (Pide) – meist mit Schwarzkümmel und Sesam bestreut – wird frisch gebacken oder noch einmal leicht aufgebacken und dann aufgeschnitten, bevor die Döner-Zutaten hineinkommen. Yufka entspricht hingegen eher einer Art Wrap: Der flache, weiche Fladen wird mit allen gewünschten Zutaten belegt und dann so eingerollt, dass er perfekt auch unterwegs unfallfrei gegessen werden kann. Schon allein deshalb geben manche ihm den Vorzug. 
 Welche Dönersoßen gibt es? 
 „Döner mit alles“ wird noch getoppt von „Döner mit alles und zwei Soßen“ oder – wer es auf die Spitze treiben will – „Döner mit alles und zwei Soßen und scharf“. In der Regel gibt es beim Döner-Imbiss zwei Soßen zur Wahl: eine weiße Soße auf Joghurtbasis mit Knoblauch und eine rötliche, etwas pikante Soße. Aber auch hier gilt: Jede Rezeptur kann etwas anders sein! Wer gelingsicher und schnell eine rote oder&amp;nbsp;weiße Dönersoße herstellen möchte, findet auch bei Beck eine  Zubereitung für rote Dönersoße  ebenso wie für einen  herzhaften Knoblauch-Dip . Sie sind superlecker, extrem ergiebig und einfach zuzubereiten. 
 Weiße Dönersoße mit Joghurt und Knoblauch 
 Als Basis dient hier immer ein Milchprodukt: Joghurt und/oder Crème fraîche, Sauerrahm oder Schlagsahne, dazu kommt häufig noch Mayonnaise. Weitere Zutaten sind Öl (meist Olivenöl), Zitronensaft, Salz und – falls gewünscht – etwas Zucker und weitere würzende Zutaten wie Pfeffer und/oder Senf. Knoblauch darf in keinem Fall fehlen und wer mag, gibt noch einige fein geschnittene Kräuter hinzu, Schnittlauch, Dill oder Petersilie etwa. Für eine vegane Dönersoße einfach entsprechende vegane Produkte verwenden, wie veganen Joghurt und Mayo auf Pflanzenbasis. 
 Die rote Dönersoße: Das ist ihr Geheimnis 
 Hier kommen ebenfalls ein oder mehrere Milchprodukte zum Einsatz: Joghurt, Sauerrahm oder Crème fraîche, gewürzt wird auch hier mit Salz, Pfeffer und Knoblauch, dazu kommen dann aber noch Paprika, wenn gewünscht, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und eventuell Cumin. Für die schöne rote Farbe sorgen Ketchup und Ajvar für einen wunderbar würzigen Geschmack. Und selbstverständlich ist auch hier eine rein pflanzliche Variante möglich. 
 Fazit: Döner ist immer noch Kult – vor allem bei jungen Menschen 
 Döner ist nach wie vor extrem populär und im Vergleich zu manch anderen Snacks vom Imbiss immerhin mit reichlich Salat erhältlich. Zählt der Döner gar schon als Grundnahrungsmittel? Eine Initiative der Linken für eine  „Dönergrundpreisbremse“  könnte das vermuten lassen. Gestiegene Rohstoff- und Energiekosten ließen in den letzten Jahren auch die Dönerpreise stark ansteigen. Die Idee: Ein Höchstpreis von 4,90 € sollte künftig gelten und Mehr-Kosten solle der Staat übernehmen. Die junge Generation freut’s, Umsetzung jedoch eher unwahrscheinlich. Auch wenn es schon als Running Gag gilt, den derzeitigen Bundeskanzler Olaf Scholz zur Senkung der Dönerpreise aufzurufen. 
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                            <updated>2024-09-10T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Currywurst und Currywurstsoße: So werden sie richtig lecker!</title>
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                                            Mehr als nur eines von vielen Gerichten beim Schnellimbiss: Currywurst ist Kult! So sehr, dass sie von Herbert Grönemeyer sogar mit einem eigenen Hit geehrt wurde. Ob es wirklich stimmt, dass in Deutschland jährlich über 800 Millionen Currywürste verspeist werden? Davon allein...
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                 Currywurst ist der Klassiker beim Schnellimbiss und der Pommesbude: Eine frisch gebratene oder gegrillte Wurst, ganz oder in Scheiben geschnitten und mit leckerer Currysoße überzogen. Dann noch ein Hauch Currypulver drüber – fertig! Dazu gibt’s Pommes oder Brötchen für die, die gerne die würzige Currywurstsoße damit auftunken. Die Geburtsstunde der Currywurst schlug der Legende nach 1949 in Berlin. Hier schauen wir uns Fakten und Mythen rund um die heißgeliebte Currywurst einmal genauer an und geben Tipps für die Soße, die Zubereitung gelingt nämlich auch ganz schnell und einfach heutzutage. 
 Ist die Berliner Currywurst wirklich das Original? 
 Gute Frage! Die Berliner sagen natürlich: Ja! Es deutet aber auch vieles daraufhin, dass dort tatsächlich zum ersten Mal Currywurst serviert wurde. Aber auch Hamburg erhebt Ansprüche auf die Currywurst-Urheberrechte und äußerst beliebt ist die Currywurst als schneller Imbiss auch im Ruhrpott. Die Berliner Version ist allerdings am besten belegt. 
 Herta Heuwer erfindet ihr Currywurstsoßen-Rezept 
 Ein historischer Tag: Am Abend des 4. September 1949 soll es gewesen sein, als Herta Heuwer aus Tomatenmark, Worcestershire-Soße und Gewürzen eine würzige Soße zubereitete. Die Zutaten hatte sie von britischen Soldaten erhalten, die nach dem 2. Weltkrieg noch in Berlin stationiert waren. Die Nachkriegsküche musste oft mit wenigen Zutaten auskommen und Herta experimentierte, um ihren Gästen etwas Neues, Besonderes zu bieten. 
  Die Berliner Currywurst wird zum Verkaufshit und die Currywurstsoße „Chillup“ patentiert 
 Kurz zuvor hatten ihr Mann und dessen Bruder einen Imbissstand an der Ecke Kant- und Kaiser Friedrich-Straße in Charlottenburg übernommen. Die Wurst mit Currysoße war sofort ein Erfolg und kurze Zeit später eröffneten Herta und ihr Mann auch noch ein kleines Imbisslokal. Herta Heuwer war nicht nur findig, sondern auch clever: 1959 ließ sie sich ihr Rezept für Currywurstsoße unter dem Namen „Chillup“ patentieren, der sich aus den Worten Chili und Ketchup zusammensetzte. 
 &amp;nbsp; 
 Hamburger Currywurst am Großneumarkt? 
 In seiner Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ erzählt der Schriftsteller Uwe Timm vom Hamburg des 2. Weltkriegs und der Nachkriegszeit und lässt seine Buchfigur Lena Brücker das Rezept für eine Currysoße erfinden. Ob der Autor tatsächlich selbst, wie berichtet wird, am Hamburger Großneumarkt bereits 1947 eine Currywurst verzehrt hat? Das weiß wohl nur er selbst. 
 Currywurst im Ruhrpott 
 Erfunden wurde die Currywurst im Ruhrpott nicht – aber sie hat dort im besten Ruhrpott-Humor die schrägsten Spitznamen erhalten: von der Bottroper Schlemmerplatte zum Schimanski- oder Manta-Teller. Die Currywurst ist speziell „im Pott“ extrem populär, was enorm zu ihrer Bekannt- und Beliebtheit insgesamt beigetragen hat. Der legendäre Tatort-Kommissar Schimanski – gespielt von Götz George – scheint sich ausschließlich von ihr ernährt zu haben. Dazu gehören dann stilecht Pommes Schranke (rot-weiß, also mit Ketchup und Mayo) damit die Kalorienzufuhr nicht zu knapp ausfällt. 
 Welche Wurst nimmt man am besten für Currywurst? 
 An Imbissbuden wird häufig eine helle Brühwurst ohne Darm verwendet. Die ist schnell gebraten, lässt sich perfekt schneiden und schmeckt im Vergleich zur Soße meist eher mild. Inzwischen haben aber fast alle der professionellen Currywurst-Anbieter auch spezielle Schneidgeräte im Einsatz. Deshalb kann natürlich auch aus jeder knusprigen Bratwurst mit Pelle eine Currywurst werden. Es ist – wie meistens – eine Geschmacksfrage. Warum nicht einfach mal verschiedene Würste ausprobieren? Zum Beispiel: 
 
 Helle Brühwurst 
 Rote oder weiße feine Bratwurst 
 Grobe Bratwurst 
 Rinds- oder Kalbsbratwurst 
 Bockwurst 
 Thüringer oder Nürnberger Bratwurst 
 Krakauer 
 
 &amp;nbsp; 
 Vegetarische und vegane „Currywurst“ 
 Inzwischen gibt es natürlich reichlich vegetarische oder vegane „Currywurst“-Varianten zum Selbermachen oder im Handel. Vegetarische Rezepte können verschiedene pflanzliche Zutaten beinhalten, z. B. Kichererbsenmehl, Bohnenmus o.ä., die teilweise durch tierische Produkte ergänzt werden. So mancher „Wurst“-Teig erhält dann durch Hühnerei seine Bindung oder wird in Butterschmalz gebraten. Vegane „Currywürste“ werden häufig auf Soja- oder Pilzbasis, aus Erbsen- oder Weizenprotein hergestellt, enthalten ausschließlich pflanzliche Zutaten und sollten, um vegan zu bleiben, in einem pflanzlichen Fett oder Öl gebraten werden. 
 Kuriosität: Die VW-Currywurst 
 Bundesweit bekannt ist inzwischen die VW-Currybockwurst – vor allem, seit sie 2021 einer Neuausrichtung des Kantinenangebots zum Opfer fiel und von der Karte gestrichen wurde. Der Aufschrei war groß – man wünschte sich zwar mehr vegetarische und vegane Speisen, aber wenigstens ab und zu doch auch eine Currywurst. Inzwischen gibt es beides und die VW-Currywurst ist nach wie vor ein Verkaufshit. Inzwischen kann sie sogar bei speziellen Versendern oder Supermärkten gekauft und Zuhause zubereitet werden. Das Besondere an der Rezeptur ist wohl, dass die Currybockwurst von VW etwa 20 % weniger Fett enthält als die normale „Imbisswurst“ und in der VW-eigenen Fleischerei hergestellt wird. 
  Die beste Currywurstsoße: So muss sie schmecken 
 Würzig, etwas fruchtig-süß und leicht scharf – mit dem typischen Curry-Finish obendrauf, so mögen wir unsere Currywurstsoße am liebsten. Die Bandbreite dessen, was an Schärfe gewünscht ist, hat dazu geführt, dass viele Currywurst-Bratereien inzwischen &amp;nbsp;  milde, mittelscharfe und extra feurige Soßen anbieten. Es gibt unglaublich viele Rezepte für Currywurstsoßen, die sich aber oft nur in Details unterscheiden. Trotzdem hüten viele Hersteller ihr Rezept und schwören auf die eigene Gewürzkombination. 
  Fun Fact : Das noble Hotel Adlon in Berlin hat natürlich auch seine eigene Currywurstsoßen-Rezeptur. Als besonderes Topping kommt hier jedoch kein Currypulver, sondern Blattgold zum Einsatz. Vermutlich rechtfertigt das dann auch den vergleichsweise stolzen Preis von 26 € (2024). 
 Currywurstsoße selber machen 
 Es gibt zahllose Rezepte im Web, wie sich eine Currywurstsoße selber zubereiten lässt. Diese unterscheiden sich allerdings nicht so grundlegend. Meist besteht die Soße aus Zutaten wie 
 
 Tomatenketchup oder Tomatenmark 
 Gewürze, z. B. eine Currymischung, einzeln oder zusätzlich Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Paprika, Salz, Pfeffer, Zucker 
 Worcestershire-Soße 
 Essig 
 Für die süßliche Note (falls Ketchup verwendet wird, ist dessen Süße oft schon ausreichend): gedünstete Zwiebeln, Apfel- oder Orangensaft, Balsamico, Honig 
 
 In vielen Rezepten für Currywurstsoße wird betont, dass diese ein wenig köcheln sollte, zum einen, um eine dickliche, sämige Konsistenz zu erreichen. Zum anderen verbinden sich so die Aromen und Gewürze und ergeben ein rundes Geschmackserlebnis. Andere Rezepte empfehlen, die Soße für die Currywurst am besten schon am Vortag zuzubereiten, weil sie dann über Nacht schön durchziehen kann und am nächsten Tag noch besser schmeckt. 
 Beste Currywurstsoße Convenient – von Beck Gewürze 
 Wenn es schnell gehen soll, gibt es inzwischen auch   Currywurstsoßen-Pulver   perfekt gewürzt zur einfachen Zubereitung mit Wasser. Der Vorteil hier ist, dass die Soße ganz schnell gemacht ist und immer gleich gut schmeckt. Sie muss nicht einmal unbedingt aufgekocht werden, sondern löst sich auch in heißem Wasser sehr gut und hat eine sehr schöne sämige Konsistenz. Beck Gewürze hat lange an der optimalen Rezeptur getüftelt: Das Ergebnis überzeugt mit einem tomatigen, angenehm fruchtigen Geschmack und einer pikanten Curry-Würzmischung. Abgeschmeckt mit einer leichten Rauchsalznote schmeckt diese Currywurstsoße superlecker. Sie eignet sich perfekt für den Einsatz in der Gastronomie und im Handel, aber auch Zuhause, wenn schnell und unkompliziert eine deftige Currywurst auf den Tisch kommen soll. 
   
 Was schmeckt zur perfekten Currywurst: Pommes oder Brötchen? 
 Der Klassiker sind natürlich Pommes, die frittierten Kartoffelstäbchen passen einfach perfekt zu Currywurst: Der Kontrast zwischen knusprigen Pommes, saftiger Wurst und würziger Soße ist einfach unschlagbar. Imbissbuden bieten aber ja meist auch frische Brötchen dazu an – und damit lässt sich auch der letzte Rest der leckeren Currywurstsoße auftunken. 
 &amp;nbsp; 
 Currywurst im Backofen – perfekt für die Party! 
 Herzhafter Mitternachtssnack für die nächste Party gesucht? Wie wär’s mit Currywurst? Die Wurst lässt sich auch im Ofen knusprig braten (davor mit etwas Öl bestreichen). Währenddessen die Currywurstsoße zubereiten, die Wurst anschließend in Scheiben schneiden, mit der Soße übergießen, Currypulver darauf streuen und servieren. Natürlich kann die Currywurst auch noch eine Weile bei 60° warmgehalten werden. Einfach und unkompliziert – und ganz ohne Fettspritzer auf dem Herd. 
 Fazit: Ein Hoch auf die Currywurst! 
 Currywurst ist viel mehr als nur ein Snack, sie ist ein Stück deutscher Esskultur. Wie viele (Mittags-) Pausen wurden schon lecker dank der köstlichen Wurst mit Currysoße? Für manche sind Volksfeste und Weihnachtsmärkte erst mit einer leckeren Currywurst perfekt. Sicher ist sie kein Gericht für jeden Tag – aber manchmal muss es einfach eine Currywurst sein! 
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                            <updated>2024-08-28T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Türkische Feinkost: leckeres Meze-Büffet an Silvester</title>
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                                            Weihnachten steht vor der Tür und die meisten von uns wissen schon ziemlich genau, wie es ablaufen wird: Familien- und Verwandtenbesuche an den Feiertagen sind geplant, Päckchen gepackt, der Christbaum geschmückt und gebacken und gekocht. Vieles davon gehört zur Tradition und ...
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                 Wie wäre es zum Beispiel mit einem Blick über den Tellerrand und die Landesgrenzen und einem  türkisch inspirierten Silvesterabend ? Zum Essen darf jeder einfach Fladenbrot oder Meze seiner Wahl mitbringen und daraus wird flugs ein leckeres  Meze-Buffet . Dazu probieren wir es in diesem Jahr mit Silvesterritualen aus der Türkei – mal sehen wer die schon kennt? Türkische Freunde oder Familie natürlich – aber wer bisher immer deutsch Silvester gefeiert hat mit Raclette, Fondue und Bleigießen, kann an so einem Abend noch was lernen! Zuerst aber ein paar Vorschläge für  kalte und warme Meze , in die sich prima so einige Dinge verarbeiten lassen, die sowieso noch im Kühlschrank sind. 
 Eine Hauptrolle beim türkischen Silvesteressen spielt gerne der  Truthahn , ein großer Prachtbraten, dessen englische Bezeichnung „turkey“ natürlich perfekt passt. Sie geht möglicherweise auf die Geschichte türkischer Geflügelhändler zurück, die in Europa flugs dem verkauften Vogel ihre Nationalitätsbezeichnung gleich mitgaben. Natürlich könnte ein Truthahn mittig auf dem Buffet thronen. Er ist aber etwas aufwändiger in der Vorbereitung und fällt nicht mehr ganz unter die Kategorie Meze. Machen wir es uns also einfach und servieren verschiedene Meze, die sich prima aus  türkischen Zutaten  zubereiten lassen. 
 Kalte Meze 
 
 Gemüse: Paprika, Zucchini und Auberginen lassen sich hervorragend vorbereiten, denn sie werden in Scheiben gegrillt, dann mariniert und gekühlt serviert.&amp;nbsp; 
   Gefüllte Weinblätter mit Reis  
 Dipps wie Hummus aus Kichererbsen und Tahini, Rotkohl, fein geraspelt mit Knoblauch gewürzt und mit Joghurt verrührt, Cacik (Zubereitung aus Joghurt und Gurken gewürzt mit Knoblauch und Minze) und  Baba Ghanoush aus gegarten Auberginen  
 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 ...und außerdem natürlich verschiedene Olivenarten, Käse und Fladenbrot. 
 Warme Meze 
 
 Börek mit verschiedenen Füllungen und Formen, z. B. Zigarrenbörek mit Schafskäse und Spinat oder Hackfleisch vom Lamm oder Rind. 
 Köfte - die berühmten Hackbällchen dürfen natürlich nicht fehlen und als vegetarische Alternative Mercimek Köftesi: Bällchen aus gekochten roten Linsen und Bulgur, fein abgeschmeckt mit Minze, Kreuzkümmel und Petersilie. 
 Gebratenes Gemüse in Olivenöl oder  dicke weiße Bohnen  in einer Tomaten-Zwiebelsauce. 
 
 Das sind nur ein paar Ideen - angeblich gibt es über 1500 verschiedene Meze! Die Gäste dürfen natürlich gerne auch eigene Ideen beisteuern. Das Tolle daran: Wenn jeder etwas mitbringt, gibt es viele Köstlichkeiten zu probieren und keiner muss lange in der Küche stehen! 
 Glücksbringer: Türkische Silvesterrituale 
 Gefeiert wird Silvester oft Zuhause im Familien- und Freundeskreis, mit leckerem Essen und kleinen Geschenken. Wer keine Geschenkidee hat, bringt sicherheitshalber  rote Unterwäsche . Denn: Tatsächlich ist es Brauch, in der Silvesternacht mit roter Unterwäsche das Glück herbeizulocken. Wer sich das nicht traut, bringt Süßigkeiten mit oder einen schönen  Granatapfel . Dieser wird dann nach Mitternacht aufgebrochen: Viele Kerne versprechen viel Reichtum! Zu Wohlstand kommen soll auch die Person, die im neuen Jahr als Erste  Wasser vom Brunnen  holt. Das galt früher vor allem auf dem Land. Wer in diesen modernen Zeiten nicht weiß, wo sich der nächste Brunnen befindet, dreht einfach um Mitternacht alle Wasserhähne auf. Ein weiterer ländlicher Brauch, der Glück versprach, war der  Ochse auf der Türschwelle : Übertrat er diese mit dem rechten Fuß zuerst, war alles gut. Aber mal ehrlich: Was machen wir dann mit dem Ochsen im Flur? Dann doch lieber Bohnen an die Wände werfen – aber Vorsicht: Nur die Dame des Hauses darf dies tun, sonst wirkt es nicht! Wer kann, kauft ein Los: Die Silvesterziehung ist in der Türkei sehr populär und wird landesweit verfolgt. Alternativ: Für die Gäste eine Ziehung vorbereiten, vielleicht mit einem roten Wäscheset als Gewinn? Alternativ wird auch gerne eine Art Bingo gespielt,  Tombala  genannt.  Kurios : In den letzten Jahren hat sich die Sitte verbreitet, zu Silvester geschmückte Tannenbäumchen aufzustellen und Geschenke auszutauschen. Manchmal bringt sie auch der  Baba Noel , eine Mischung aus Weihnachtsmann und Nikolaus, der ja sowieso aus Myra in der Türkei stammt. 
 Und was ist mit Feuerwerk? 
 Gefeiert wird Silvester oft Zuhause im Familien- und Freundeskreis. Junge Leute zieht es schon eher auf belebte Straßen und Plätze. Ein Silvesterfeuerwerk ist in manchen großen Städten zu bewundern, verbreitet ist die Böllerei aber nicht wirklich. Na, davon lassen wir uns einfach anstecken, feiern das Zusammensein und hoffen auf Glück im neuen Jahr!   
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            <title type="text">Couscous, Tajine &amp; mehr: Nordafrikanische Küche</title>
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                                            Erfrischende Salate, leckere Schmorgerichte (Tajines) und natürlich Couscous: Die nordafrikanische Küche hält viele Küchengenüsse bereit. Auf geht&#039;s: Entdecken wir das Geheimnis der Rezeptur von Ras-El-Hanout und wie Zimt und Anis auch pikanten Speisen eine ganz besondere Nuan...
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                 Küche Nordafrikas = Küche des Maghreb&amp;nbsp; 
   
 Wenn von nordafrikanischer Küche die Rede ist, wird damit die Kochkunst Nordafrikas bezeichnet – bis auf Ägypten, dessen Küche dem arabischen Raum zugerechnet wird. Die Küche Nordafrikas umfasst also die sogenannten Maghreb-Staaten.  Maghreb  stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Westen“ oder „Land des Sonnenuntergangs“. Gemeint sind damit vor allem Marokko, Tunesien und Algerien, manche rechnen auch Libyen und Mauretanien dazu. Die Küche dieser Länder ist recht ähnlich und allen gemeinsam ist der großzügige Gebrauch von Gewürzen.&amp;nbsp; 
 Regionalküche Nordafrikas: Datteln, Kichererbsen und Oliven - und was wächst da noch? 
 Die Hauptzutaten für typisch nordafrikanische Salate wie Tabouleh, Schmorgerichte (Tajines) und Couscous sind verschiedene Gemüse, Früchte wie Datteln, Oliven und Mandeln und Hülsenfrüchte - vor allem Kichererbsen. Vieles davon wird vor Ort angebaut: Die marokkanische Landwirtschaft im Westen und Nordwesten des Landes zum Beispiel erhält durch die Anlage von Staudämmen äußerst fruchtbare Ebenen. Hier gedeihen Oliven und Datteln, Zitrusfrüchte und Getreide, Frühkartoffeln und Wein. 
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 Fleisch vom Spieß, Fisch und Meeresfrüchte&amp;nbsp; 
 Fisch und Meeresfrüchte&amp;nbsp; oder Schaf- oder Lammfleisch werden ebenso gerne gegessen – wobei das Fleisch kräftig gewürzt und oft auf Spießchen gegrillt wird. Die Viehzucht wird bis heute teilweise von Nomaden betrieben, die mit ihren Herden im Atlasgebirge umherziehen. Hier finden die Tiere Nahrung auf ausgedehnten Weidegründen. 
 Tajine-Gerichte aus Marokko: Traditionelle Zubereitung im Lehmtopf 
 Sie sind unverwechselbar: Tajines, dickwandige Schmorgefäße aus Lehm. Ihr Deckel verschließt gewölbt oder spitz zulaufend das Gefäß. Die Wölbung darauf wird dabei mit Wasser befüllt und verhindert das Entweichen des Dampfes. Eine einfache, aber geniale Idee: So garen Speisen im eigenen Saft und werden besonders aromatisch und saftig. 
   
 In der  Tajine  können pikante und süße Gerichte zubereitet werden. Für die pikante Variante verwendet man Fleisch vom Schaf oder Lamm. Gerne gegessen wird auch Hühnchen. Fisch und Meeresfrüchte sind weitere mögliche Zutaten für ein orientalisches Gericht aus der Tajine. Dazu können Zwiebeln, Knoblauch, verschiedene Gemüse kommen - und natürlich Gewürze! Safran, Kurkuma, Kreuzkümmel...oder gleich eine Mischung. 
 Zu den Tajines gibt es oft Couscous und zu allen Speisen wird&amp;nbsp;Fladenbrot&amp;nbsp;gereicht, das im Ofen oder auch&amp;nbsp;&amp;nbsp;in der Pfanne gebacken werden kann. 
 Typische Gewürze und Kräuter der nordafrikanischen Küche 
 Ein herrlicher Reichtum an Gewürzen bestimmt die eigentliche Identität der nordafrikanischen Küche über ihre Grenzen hinaus. Wer nämlich in Andalusien Albondigas (Fleischbällchen in einer pikanten Tomatensauce) probiert, stellt meist fest, dass ein Hauch von Zimt schmeckbar ist. Mit dieser Spur von Gewürz lebt die maurische Küchenkultur bis heute in der südspanischen Küche weiter. Auch in Sizilien gibt&amp;nbsp; es kulinarische Erinnerungen an die Zeit der maurischen Eroberer: Gerichte mit Auberginen und Tomaten werden oft mit Piment und Zimt abgeschmeckt und erhalten bisweilen eine süße Note durch mitgekochte Rosinen. 
 Die wichtigsten Gewürze 
 Auffallend: Pikante Bestandteile werden immer durch leicht süßliche Komponenten wie Zimt oder Anis abgerundet. 
 
 Kreuzkümmel 
 Zimt 
 Muskat 
 Safran 
 Salzzitronen: Dies ist eine typische Zutat der nordafrikanischen, speziell der marokkanischen Küche. Zitronen werden in Salzlake und eventuell weiteren Gewürzzugaben eingelegt und aromatisieren Couscous, Salate oder Tajine-Gerichte.&amp;nbsp; 
 
 Mischungen 
  Ras el-Hanout  enthält bis zu 30 Gewürze&amp;nbsp;in einer ausgewogenen Komposition aus würzig, bitter, scharf und süß. Welche das sind? Das ist ein kleines Geheimnis, denn es gibt nicht nur ein Ras el-Hanout Rezept. Meistens enthalten sind jedoch Kardamom und Zimt, Chili und Ingwer, Kreuzkümmel, Piment, Anis und Nelken und manchmal sogar getrocknete Rosenknospen. Verfeinert werden damit Couscous, Tabouleh und auch Schmorgerichte aus Lamm, Fisch und Gemüse. 
 Baharat – Diese Gewürzmischung hat wie Curry keine festgelegte Zusammensetzung, enthält aber meist Pfeffer, Paprika, Koriander, Nelken, Kreuzkümmel, Kardamom, Muskatnuss&amp;nbsp; und Zimt und wird für das Würzen von Fleisch- und Fischgerichten, Couscous aber auch Kaffee und Süßspeisen verwendet. 
  Harissa (scharfe tunesische Chilipaste) , die ihre spezielle Würze von Knoblauch, Koriander und Kümmel erhält. 
 Kräuter&amp;nbsp; 
  Pfefferminze in verschiedenen Varietäten, meist &quot;Mentha Spicata&quot; Crispa oder Nana. Letztere ist die beliebte &quot;Nanaminze&quot; Sie wird sowohl zum Würzen verwendet, als auch für den marokkanischen Tee. 
 Koriander kommt gleich zweifach zum Einsatz: Die frischen Blätter passen zu Salaten aber auch Schmorgerichten, die getrockneten Früchte ergeben zerstoßen das Koriandergewürz, dass unerlässliche Zutat in Gewürzmischungen wie Baharat oder Curry ist. Zugleich kennen wir Koriander natürlich aus der heimischen Brot- und Weihnachtsbäckerei. 
 Glatte Petersilie wird zum Beispiel gerne im Tabouleh verwendet und gibt diesem gemeinsam mit Minze eine herrlich frische Note. 
 Orangenblütenwasser und Zimt parfümieren feine Desserts 
 Die maghrebinische Küchenkultur kennt einige feine Desserts, die man bei Gelegenheit unbedingt probieren sollte: 
 
 Der Milchpudding Mahalabia wird mit Orangenblütenwasser und Zimt parfümiert und mit Obst serviert, zum Beispiel Pfirsiche oder Orangen. 
 Frische Früchte, die das ganze Jahr über in einem reichen Angebot vorhanden sind, wie zum Beispiel marinierte und mit Zimt gewürzte Orangen. 
 Das gehaltvollere Sellou wird aus gemahlenen Mandeln oder Nüssen, Mehl, Butter oder Öl und Sesam zu einer homogenen Paste vermischt und - weil es stärkend wirkt - auch gerne zum Fastenbrechen im Ramadan gegessen wird. 
 
 Daneben gibt es noch köstliches Gebäck, oft gefüllt mit einer Masse aus Datteln, Mandeln und Honig. Gerne werden diese Füllungen noch aromatisiert mit feinen Gewürzen oder dem beliebten Orangenblütenwasser und zum Tee verzehrt. 
 Was trinken wir dazu?&amp;nbsp; 
 Zum Essen werden vorwiegend Wasser oder Mineralwasser und Fruchtsäfte getrunken und zum Dessert gibt es oft den leckeren Minztee, eventuell mit grünem Tee vermischt. Die Maghrebinische Teekultur hat eine lange Tradition und gilt als festes Ritual zur Bewirtung von Gästen. Interessant: Das Essen wird traditionell von den Frauen zubereitet, während die Durchführung des Teezeremonie der Hausherr selbst übernimmt. In einer formvollendeten Teerunde werden jedem Gast immer drei Gläser Tee eingeschenkt, von denen das erste &quot;bitter wie das Leben&quot;, das zweite &quot;stark wie die Liebe&quot; und das dritte &quot;sanft wie der Tod&quot; schmecken sollen. 
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